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Döberns Männer und die Viktoria-Frauen jubelten

Region | Von | 12. August 2022

FSV Viktoria

So sehen glückliche Pokalsiegerinnen aus: die Frauen vom FSV Viktoria 1897 Cottbus schafften das Double; nach dem Meisterschaftserfolg in dieser Saison besiegten sie erneut ihre heftigsten Rivalinnen vom FC Energie Cottbus Foto: J. Rohde

Region. Dieses 30. Jubiläumsendspiel reiht sich würdig in die Annalen des Niederlausitzer Fußballkreises ein. 478 Zuschauer sahen im Männer-Finale zwischen Döbern und Burg/Spreewald zwei unterschiedliche Halbzeiten mit knappem Sieg des Favoriten.
Der Landesligist, ganz in grün spielend, bestimmte das Spielgeschehen. Der Ball lief durch die Reihen, direktes und genaues Abspiel ließ die Spreewälder öfters hinterherlaufen. Erst in der 20. Spielminute fiel der Führungstreffer: Ein strammer Schuss aus linker Position, von Justus-Robert Jung getreten, landete im äußersten rechten Winkel – 0:1. Kurz danach entkam Döbern knapp dem Ausgleich. Plötzlich stand Paul Schötzigk völlig frei vor dem Döberner Schlussmann Rico Kaubitzsch, knallte den Ball aber nur gegen den linken Pfosten. Als Jendrik Sarnow mit einem Solo auf Keeper Michael Herrmann zudrippelte, musste der Spreewälder Kopf und Kragen riskieren, um einen weitere Gegentreffer zu verhindern.
Das 0:2 fiel nach Vorlage von Eddie Grabowski durch Spielführer Christian Heinke. Danach war der Döberner Spielfaden gerissen. Zwar hatte Routinier Mathias Jäckel später das 1:3 vor den Füßen, doch sein Schuss strich übers Tor. Die Spreewälder waren bisweilen dem 2:2 näher, als die Döberner dem 1:3. Am Ende aber ein verdienter Sieg des Landesligisten, der nach 2018 zum zweiten Mal den Kreispokal gewinnt.
Viktoria oder FCE?
Brisanz vor dem Frauen-Finale: Kann der FC Energie Cottbus sich für die im letzten Punktspiel verlorene Meisterschaft mit dem Pokalsieg revanchieren? 17 Spielminuten hielten die Frauen vom FC Energie mit, ehe der ganz in Blau spielende Kreismeister Viktoria Cottbus das erste Mal zuschlug. Zuvor hatte FCE-Spielführerin Janin Schreiber aus Nahdistanz das Tor nicht getroffen. Im direkten Gegenzug scheiterten Nadine Domain, neben ihr noch Kathleen Mucha, die beiden auffälligsten Spielerinnen dieses Finales, an Schlussfrau Christine Nitschke. Das 2:0 war dann hochverdient. Die vom Wuchs her klein geratene Nadine Domain, markierte mit diesem Tor die Vorentscheidung, auch wenn Wiktoria Wojnowska noch vor der Pause der Anschlusstreffer gelang.

Kurz nach der Pause schlug Viktoria mit einem Doppelpack (41 u, 43.) richtig zu und erhöhte durch Nadine Domain und Kathleen Muche auf 3:1 bzw 4:1. Energie gab sich noch nicht geschlagen und kam erneut zum 4:2 Anschlusstreffer durch Luise Wittig.
Am Ende ein schönes Spiel mit verdienten Siegerinnen, die nun Meister und Pokalsieger sind. Herzlichen Glückwunsch!

Das Pokal-Finale dieser Saison 2021/22 reiht sich ein in die lange Geschichte der Pokalendspiele, die immer auf gutem Niveau stattfanden. Mit dem vorjährigen Finale lässt sich dieses heuer allerdings nicht vergleichen – sogenannte Jahrhundertspiele kann es nicht immer geben. Das Finale fand beim SV Fichte Kunersdorf im Rahmen des dortigen 100jährigem Vereinsjubiläums statt. Danke dem würdigen Gastgeber. Aber auch dem Fußballkreis Niederlausitz ein Dankeschön für die gute Organisation. Joachim Rohde

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