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Drei geschenkte „Verlorene Orte“ - Märkischer Bote - Märkischer Bote
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Drei geschenkte „Verlorene Orte“

1. November 2013 | Von | Kategorie: Cottbus |

Drei geschenkte „Verlorene Orte“

Nikola Götzinger (Violincello) und Antje Gräupner (Harfe), beide aus dem Philharmonischen Orchester des Staatstheaters, spielten zu Pücklers Geburtstag Mendelssohn Bartholdy. Der Förderverein der Stiftung Branitz feierte am Mittwoch mit Gästen | Foto: Jürgen Heinrich

Stiftung und Förderer feierten Pücklers 228. Geburtstag / Drei steinerne Gaben / Familien-Neuigkeiten aus dem Briefwechsel von Fürstin Lucie und Tochter Adelheid / Pflege am kommenden Wochenende
Cottbus
(hnr.). Das Interesse der Cottbuser am großen Pücklerschen Erbe nimmt stetig zu und gewinnt an Qualität. Das verdeutlichte die Feier zum 228. Geburtstag des Fürsten am vergangenen Mittwoch. Heidemarie Konzack als Vorsitzende des Fördervereins lud zum 8. Male zur Übergabe eines Geburtstagsgeschenks ein. Es waren diesmal gleich drei „verlorene Orte“, die dem Park und seinen Besuchern zurückgegeben wurden. In der Nähe des Schlosses bekam das Pferdegrab einen neuen Pultstein. Pückler hatte für seine „vortreffliche“ Araber-Stute Adschameh die Worte „brav, schön und klug“ meißeln lassen. Zwischen Schwarzem See und Vergrabenem Bauer konnte eine Steinbank erneuert werden, und schließlich ist an lauschigem Platz nahe der Kiekebuscher Straße ein Steinsitzplatz restauriert worden, dessen Tischplatte einst die See-Pyramide krönte. Heidemarie Konzack dankte allen an den Geschenken Beteiligten, besonders der GWC, der Sparkasse und Privatpersonen.
Nach spätem Spaziergang zu den wiedergefundenen Orten versammelten sich die Pücklerfreunde bei zeitgenössischer Musik von Mendelssohn Bartholdy und hörten anrührende Stellen aus dem Briefwechsel zwischen Fürstin Lucie und deren Tochter Adelheid von Carolath-Beuthen. Gisela Freitag hat sie im Lehrer-Ruhestand transkripiert, Dr. Jana Kittelmann erforscht sie im Pückler-Archiv. Beide lasen in Rollen. Überrascht hat, dass Adelheid die freundschaftliche Scheidung ihrer Mutter vom Fürsten und dessen England-Projekt nicht als Brautschau zum Geldgewinn, sondern als Bemühung um einen eigenen Nachkommen beschreibt.
So wurde die Feier lehrreich und brachte zum Kunst- auch noch kulinarischen Genuss – bereitet von den Vereinsmitgliedern und gesponsert von Förderern. Parkfreunde treffen sich am Wochenende zu Pflegearbeit.




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