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Erstaunt, dass es kein Orchester gab | Abschiedskonzert von Prof. Dr. Tibor Istvánffy am 9.7 um 19.30 Uhr - Märkischer Bote - Märkischer Bote
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Erstaunt, dass es kein Orchester gab | Abschiedskonzert von Prof. Dr. Tibor Istvánffy am 9.7 um 19.30 Uhr

8. Juli 2016 | Von | Kategorie: Cottbus, Personen, Unterhaltung & Freizeit |

Erstaunt, dass es kein Orchester gab | Abschiedskonzert  von Prof. Dr. Tibor Istvánffy am 9.7 um 19.30 Uhr

Der Konzertsaal des Cottbuser Konservatoriums ist am Samstag ab 19.30 Uhr der Ort, an dem sich der Dirigent des akademischen Orchesters „Collegium musicum“ von seinem Publikum mit einem Abschiedkonzert verabschieden wird Foto:bw

Abschiedskonzert: Letztmalig wird Prof. Dr. Tibor Istvánffy das akademische Orchester dirigieren

Nach mehr als 20-jährigem Wirken als Gründer und langjähriger Gründungsdekan des Fachbereiches Musikpädagogik sowie als Hochschullehrer ging Prof. Dr. Tibor Istvánffy zum Wintersemester 2015/16 in den Ruhestand. Prof. Istvánffy steht dem Collegium musicum seit seiner Gründung als Dirigent vor. Am 9. Juli um 19.30 Uhr gibt er im Konzertsaal des Konservatoriums sein Abschiedskonzert. Im Gespräch erklärt der 67-Jährige, warum dieses Orchester so wichtig ist.
Herr Istvánffy, wozu genau brauchte die technisch orientierte BTU dieses Orchester?
T. Istvánffy: Als ich im Jahr 1995 nach Cottbus kam, um den musikpädagogischen Fachbereich zu gründen, war ich überrascht, dass es hier kein Orchester gab. Zu einer Universität gehört dieses schon traditionell dazu. Die TU in Dresden oder die FU/TU in Berlin haben auch ein Orchester. Das gehört einfach zum Kultur- und Musikleben einer solchen Bildungseinrichtung dazu.
Es geht also allein um die Bereicherung des Kulturlebens?
Nicht nur. Cottbus ist ein Sonderfall. Für die Studenten des Studienganges Instrumental- und Gesangspädagogik ist ein solches Orchester einfach unerlässlich.
Was ist das besondere an diesem Orchester?
Die Zusammensetzung. Neben Studenten, ehemaligen Studenten und Laienmusikern unterstützen uns auch Profimusiker aus dem Staatstheater. Wir sind für alle Musiker, die Instrumente auf hohem Niveau spielen können, offen.
Worauf legen Sie als Dirigent besonderen Wert?
Wir sind bemüht, das höchstmögliche Niveau, welches erreichbar ist, zu bieten. Das maximale aus uns herauszuholen, ist unsere Motivation.
Welche Bedeutung hat das Orchester für die Region?
Cottbus hat als verhältnismäßig kleine Stadt viele tolle kulturelle Angebote. Da ist unser akademisches Orchester sicher eine zusätzliche Bereicherung. Wir haben mittlerweile ein sehr großes Repertoire erarbeitet. Was mich sehr freut, ist auch die Zusammenarbeit mit dem Cottbuser Musikherbst. Hier haben wir etwa 25 Werke von Komponisten aus der Region uraufgeführt. Das ist eine aufregende Sache, solche Werke zum ersten Mal zu Gehör zu bringen. Uns für regionale Musik und Musiker einzusetzen, spielt also eine ganz große Rolle für uns.
Wie hat sich das Orchester entwickelt?
Das Niveau steigt von Jahr zu Jahr, sagen unsere Zuhörer.
Haben Sie noch Kontakt zu einstigen Studenten?
In den Musikschulen der Region sind unsere Absolventen sehr erfolgreich. Einige spielen auch nach wie vor im Orchester mit.
Gehört der Fachbereich Musikpädagogik fest zur
Universität?
Die Musikpädagogik findet in Cottbus eine sehr große Beachtung. Dies spüre ich auch beim Präsidenten. Gerade weil es für eine technische Universität nicht gewöhnlich ist, solch einen Studiengang zu haben, ist dieser eine Bereicherung. Ich mache mir um die Musikpädagogik und das Orchester keine Sorgen.
Weil Sie ihren Nachfolger sehr schätzen?
Genauso ist es. Krzysztof
Switalski wird das Orchester künftig leiten. Dies war übrigens nicht nur mein Wunsch sondern auch der des Orchesters, in dem er seit zwei Semestern Geige spielt. Er ist 42 Jahre jung und wird eine tolle Arbeit machen.
Also kein Wehmut?
Doch. Na klar. Das Orchester war mein Herzstück. Ich übergebe es aber in gute Hände und so ist es für mich ein glückliches Loslassen.
Was wünschen Sie sich für die Zukunft des Orchesters?
Dass wir wieder eine sinfonische Besetzung anbieten können. Momentan sind wir mit den Streichern ein Kammerorchester. Es fehlt eben an Musikern, die etwa Blasinstrumente spielen.

Lieben Dank für das Gespräch.
Es fragte Mathias Klinkmüller




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