Foto Entdeckungen in der Galerie Ma/rie/mix 23 Cottbus

A Mazo. Die Amazonen des Amazonas.

Cottbus (MB). Der Künstler Frank Gaudlitz unternimmt seine fotografischen Entdeckungen nicht selten auf ausgiebigen Projektreisen. Entlang der Donau, in Osteuropa oder früher Russland wie in Südamerika versteht er es, seinen Kamerablick auf den Menschen zu konzentrieren. Mit den aktuell in der Galerie Ma/rie/mix 23 präsentierten Arbeiten unter dem Titel „A Mazo. Die Amazonen des Amazonas“ lotet seine Porträtkunst die vertrauensvollen Begegnungen aus. So offenbaren die scheinbar exotischen Porträts ein wunderbar freimütiges Gegenüber. Wir Betrachtenden sind eingeladen, in dieser scheinbar fernen Welt, die menschliche Nähe und eine Ahnung ungewöhnlicher Schicksale aufzuspüren. Gaudlitz gelingt es, die Amazonen in ihrem ungebrochenen Lebensmut, die mit üppigen, ja fast barocken Stillleben kombiniert werden, auf klassischer Weise zu verewigen. In dieser geschlossenen Form, von über 50 Arbeiten aus seinem Werkzyklus (2013-2015), ist der bislang noch nicht gezeigt worden.

Den fruchtbeladenen, manchmal beinahe überbordenden Arrangements mit Naturalien ist ein befremdlich wirkender Aspekt eingewoben. Dergestalt erweist sich die fotografische Folge nicht nur als ein Loblied auf die Schönheit, sondern auch als unumwundener Blick auf das Leben in Fülle und Vergänglichkeit. Begleitet wird die Ausstellung von einem reichbebilderten Band, der in der Galerie erworben werden kann. Die Galerie Ma/rie/mix 23 in der Cottbuser Marienstraße 23 ist am alten Busbahnhof gelegen. Die Ausstellung des Potsdamer Fotografen Frank Gaudlitz kann bis 2.8. Mittwoch von 17 bis 20 Uhr, Donnerstag und Freitag von 19 bis 22 Uhr sowie Samstag nach telefonischer Vereinbarung (0162/7723232) besucht werden.

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