
Gotteshaus erhält neue Dachschindeln / In diesem Jahr finden noch mehrere Veranstaltungen statt:
Großkoschen (trz). Schon seit Beginn der 1880er-Jahre wacht die Großkoschener Kirche über ihr Dorf. Derzeit präsentiert sich das Gotteshaus allerdings eingerüstet. Grund bilden Bauarbeiten am Dach des Kirchenschiffes, erklärt Pfarrer Norbert Krüger. „Neue Schindeln aus Bitumen werden aufgebracht. Dann kann es nicht mehr hineinregnen“, erklärt der Kirchenmann. Die Arbeiten seien dank einer neuen Methode einfacher als früher. So würden die neuen Schindeln einfach auf die alten aufgeklebt. Die Sanierung sei inzwischen so gut wie abgeschlossen. Diese wurde auch höchste Zeit. Denn die alten Schindeln, so erinnert sich Norbert Müller, wurden bereits zu Beginn der 1980er-Jahre aufgebracht. Ihre durchschnittliche Lebens-dauer betrage „nur“ 20 bis 25 Jahre.
Für die Arbeiten habe das Geld der Kirchengemeinde gerade so gereicht. Rund 29 000 Euro seien investiert worden. Wenn die Sanierung beendet ist, stünden erstmal keine weiteren Arbeiten an. Allerdings gebe es noch eine Wunschliste. Auf dieser befinde sich eine Kirchenheizung ganz weit oben. Ob und wann diese tatsächlich kommt, sei zum aktuellen Zeitpunkt ziemlich ungewiss.
Indes lädt das Großkoschener Gotteshaus in nächster Zeit zu verschiedenen Veranstaltungen ein. Dazu gehört unter anderem ein besonderer Gottesdienst anlässlich des Reformationsfestes. Dieser findet am 1. November um 9.30 Uhr. statt. Ebenfalls gefeiert werde der Martinstag. Und während der Vorweihnachtszeit steht das traditionelle Adventskonzert auf dem Programm. Vielleicht gehen im Rahmen dieser Veranstaltungen wieder Spendengelder ein, mit denen weitere Bauarbeiten möglich werden.








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