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Einsatz der Gubener Bürger gefragt

Guben | Von | 18. Dezember 2015

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Gubens amtierender Bürgermeister Fred Mahro ist optimistisch, dass auch 2016 ein erfolgreiches Jahr für die Stadt wird F.: ysr

Doppelstadt-Gremium soll grenzübergreifende Zusammenarbeit stärken
Neuinvestitionen auch in 2016 / INSEK als Chance für Mitbestimmung:
Das Jahr neigt sich dem Ende und das alljährlich wiederkehrende „Dezemberfieber“ hält vielerorts Einzug. Auch im Gubener Rathaus werden die letzten Abstimmungen für 2015 getätigt. Gemeinsam mit dem amtierenden Bürgermeister Fred Mahro sprach Yvonne Simon-Redlich über Jahres-Höhepunkte, neue und alte Projekte sowie die kleinen und großen Gedanken, die einen im Advent beschäftigen.
Ein erfolgreiches Jahr neigt sich dem Ende. Gibt es aktuell noch viel zu tun oder wird es bereits ruhiger?
FRED MAHRO: Ich bin mittlerweile seit 25 Jahren hier im Rathaus und alle Jahre wieder hält sich die Endjahreshektik bis zum 31.12., dem Stichtag, bis zu dem gewisse Dinge einfach zu Ende gebracht werden müssen.
Sind Sie denn dabei selbst schon in Weihnachtsstimmung?
Ich konnte dienstlich schon an der ein oder anderen Weihnachtsfeier teilhaben und über den Weihnachtsmarkt schlendern. Dabei trifft man auch den ein oder anderen, hat gute Gespräche. Zudem nehme ich den Stress eher als positiv wahr.
Was waren Ihre ganz persönlichen Höhepunkte im Stadtgeschehen?
Dank nicht abgerufener Gelder, die zurück in den Fördertopf geflossen sind, konnten wir in Guben deutlich mehr machen als ursprünglich geplant. So auch den letzten Bauabschnitt mit dem grundhaften Ausbau der Uferstraße. Ein Projekt, das in unglaublichen 70 Tagen umgesetzt wurde.
Mit der Neugründung der Kommission Guben-Gubin soll die Zusammenarbeit grenzübergreifend gestärkt werden. Wie entwickelt sich diese?
Um Verbindlichkeiten zu schaffen, war die Konstituierung des Gremiums längst überfällig. Im Hinblick auf Aspekte wie die Dopplung kommunaler Infrastrukturen und der ausgleichenden Verteilung von Flüchtlingen, aber auch im Hinblick auf die Entwicklungen der Tagebaue ist eine Kooperation zielführend.
Die neue EU-Förderperiode Interreg bringt auch Chancen nach Guben.
Wir planen, in den Bereichen Wassertourismus und Hochwasserschutz EU-Mittel einzubringen. Zudem soll das Gubener Bahnhofsareal ausgebaut werden. – Vieles was hier in den letzten Jahren entstanden ist, profitiert zu großen Teilen von Fördergeldern. Eine gewisse Kreativität ist uns in diesem Bereich nicht abzusprechen.
Was steht auf Ihrem Stadtwunschzettel ganz oben?
Unbedingt den aktuellen Kurs zu halten. Wir haben 2015 erfolgreiche Maßstäbe gesetzt. Zudem  würde ich mich freuen, wenn die vielen Ehrenamtlichen auf allen Ebenen auch im neuen Jahr nicht müde werden in ihrem großartigen und wichtigen Engagement.
Es wird auch weiter investiert?
Da bin ich optimistisch. Die größte Neuinvestition findet derzeit im Industriegebiet Süd statt. Megaflex investiert einen zweistelligen Millionenbetrag in die Zukunft an diesem Standort. Auch die Bäckerei Dreißig will sich erweitern. Und die GWG hat signalisiert, dass auch das dritte Haus im Altstadtprojekt durch den Vorstand bestätigt wurde.
Haben Sie denn schon alle Geschenke beisammen?
Ich bin ein absoluter Last Minute-Shopper. Für meine kleinen Enkelinnen habe ich schon Geschenke. Dafür bin ich gern in den Gubener Geschäften unterwegs. Hier habe ich noch immer alles bekommen. Letzte Rettung ist immer der Guben-Gutschein.
Was war Ihr schönstes und was das schlimmste Geschenk?
Ich habe zum Glück noch nie ein Geschenk bekommen, was mir nicht gefallen hat. Das Schönste ist die Freude meiner Enkel, wenn sie ihre Päckchen auspacken.
Gibt es Traditionen, die Sie an den Feiertagen pflegen?
Am Heiligabend werde ich sicher bis Mittag im Büro sein. Abends gibt es etwas Schnelles. Am ersten Weihnachtsfeiertag fällt die Hektik dann völlig von mir ab. Dann kocht mein Vater traditionell Gänsebraten und Klöße. Und wir feiern Bescherung mit der Familie.
Was steht 2016 kommunalpolitisch als Erstes auf der Tagesordnung?
Die Aufstellung des Integrierten Stadtentwicklungskonzepts (INSEK) für die nächsten 15 Jahre*. Dabei sind Ideen, Know-How und Meinungen aus Politik, Fachöffentlichkeit und der Bürger gefragt. Das sind die Experten, wenn es um die Zukunft der
eigenen Stadt geht. Wir wollen gemeinsam gestalten, ein Guben, in dem sich jeder Zuhausefühlt.

Vielen Dank und frohes Fest!

* Das Stadtforum trifft sich am 18. Januar 2016 zwischen 18 und 20 Uhr in der Alten Färberei.



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