Guben und Schenkendöbern bereiten erstes Wettbewerbspaket für drei Euro-„Töpfe“ vor:
Guben/Schenkendöbern (ha). Für die Stadt und die Gemeinde Schenkendöbern wird es künftig noch schwerer, an Fördergelder zu kommen. „Wir müssen uns künftig zuerst in einem landesweiten Wettbewerb durchsetzen, bevor wir danach die Förderanträge einzeln stellen dürfen“, erklärt Carola Huhold, Fachbereichsleiterin für Stadtentwicklung. Als Stadt allein sind Förderanträge nur noch für das LEADER-Programm und für Städtebauförderungen möglich. Um an Gelder des Landwirtschaftsfonds (ELER), des Sozialfonds (ESF) und des Infrastrukturfonds (EFRE) heranzukommen, müssen Stadt-Land-Projekte erstellt und gemeinsam als Wettbewerbsbeitrag eingereicht werden. Guben will sich gemeinsam mit der Gemeinde Schenkendöbern am Wettbewerb beteiligen, der am 31. Oktober ausläuft. „Wir sind noch in der Phase des Sammelns. Aber wir haben bereits Projekte, um das Naherholungsgebiet Deulowitz aufzuwerten, beispielsweise mit dem Neubau von Bungalows im Camp Deulowitz. Außerdem planen wir dort ein Grünes Klassenzimmer, das für alle Schulen offen sein soll. Die Schule Grano könnte zum ‘Haus der kleinen Forscher’ weiterentwickelt werden. Außerdem gibt es Erlebnisprojekte mit der Verbindung von Natur und Kunst, von Literatur und Theater für Jugendliche“, so Carola Huhold.
Bevor der Wettbewerbsbeitrag eingereicht werden kann, müssen die Gemeindemitglieder und die Stadtverordneten die Pläne bestätigen. „Eine Jury des Landes und eines Raumplanungsbüros in Berlin entscheiden dann, welche Beiträge förderwürdig sind. Eine Garantie auf Förderung bedeutet das Ergebnis aber nicht. Erst danach beginnt die Antragsarbeit wie bisher. Jedes Einzelprojekt wird dann ganz konkret beantragt, wenn sie zuvor noch einmal von den Stadtverordneten beziehungsweise von den Gemeindemitgliedern bestätigt werden.“ Der Wettbewerbsbeitrag muss mindestens zwei der drei Themenfelder Infrastuktur und Umwelt, Mobilität und Energie sowie Wirtschaft und Tourismus bedienen.







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