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Gut Geisendorf zeigt Kunst zum Kaufen am 3.4. - Märkischer Bote - Märkischer Bote
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Gut Geisendorf zeigt Kunst zum Kaufen am 3.4.

11. März 2016 | Von | Kategorie: Spremberg, Top-Themen |

Gut Geisendorf zeigt Kunst zum Kaufen am 3.4.

Ab Ostern lädt Gut Geisendorf wieder ein. Das Ensemble ist bereits 400 Jahre alt und das letzte Überbleibsel des einstigen Dorfes Fotos: T. Richter-Zippack

Vattenfall-Ensemble startet zu Ostern in neue Saison / Umgebung präsentiert sich verändert:
Neupetershain (trz). Gut Geisendorf erwacht aus dem Winterschlaf. Pünktlich zum Osterfest öffnet das Kulturforum der Lausitzer Braunkohle wieder seine Türen.  Und Anfang April startet das Ensemble offiziell in die neue Saison, übrigens schon die 19. Auflage.
Ausgewogener Mix
Das Programm ist alles andere als Schmalspur. Stattdessen setzen die Protagonisten auf einen ausgewogenen Künstlermix. Die esucher dürfen sich also auf ein reichhaltiges Angebot an Musik, Bildern, Wein und Festen freuen. Am Sonntag, 3. April, wird die Galerie auf Gut Geisendorf eröffnet. Die Werke heimischer Künstler sowie aus dem Dresdner und Berliner Raum können nach Angaben von Hausherr Siegfried Laumen nicht nur bewundert, sondern auch erworben werden.  Das sei neu. In den vergangenen Jahren hatte immer nur ein bestimmter Künstler seine Bilder präsentiert.
Auch Musikfreunde dürfen sich freuen. Im ersten Musiksalon am 2. April geht es um „Lieder und andere Gemeinheiten“. Ein ganz besonderer Höhepunkt wartet am 2. Juli. Für jenen Sonnabend hat sich das „Naghash-Ensemble“ angesagt. Die Künstler aus Armenien präsentieren gemeinsam mit dem US-amerikanischen Komponisten und Pianisten John Hodian Klänge mit ungewohnten Instrumenten, beispielsweise Duduk, Oud und Dhol. Die Konzertpreise haben sich im Vergleich zum vergangenen Jahr geringfügig erhöht. Karten kosten jetzt acht statt bislang sechs Euro.
Zudem kommen auch Literaturfreunde auf Gut Geisendorf nicht zu kurz. Höhepunkt im Frühjahr bildet die Buchlesung mit der Autorin Daniela Dahn zur Flüchtlingskrise. Gefeiert wird auch kräftig, und zwar am ersten Juli-Wochenende das Sommerfest inklusive des Bergmannstages. Der mittlerweile achte Kunstmarkt ist auf den 30. Oktober terminiert. Alle weiteren Termine sind im Internet unter www.gut-geisendorf.de zu finden.
Auch sonst lohnt sich ein Besuch im und am rund 400 Jahre alten Ensemble. Kein Wunder, verändert der Tagebau Welzow-Süd stetig die unmittelbare Umgebung. Derzeit wächst die Geisendorf-Steinitzer Endmoräne heran, die sich an ihre abgebaggerten Vorgängerin anlehnt. Der höchste Punkt, der Steinitzer Berg, soll eine Höhe von 165 Metern umfassen und auf Rang 4 der höchsten Brandenburger Berge vorpreschen. Im nächsten Jahrzehnt soll Vattenfall-Angaben zufolge alles vollendet sein.
„Sisyphosse“
Vom Gut Geisendorf sei der Geisendorfer Berg als zweithöchste Erhebung des Gebietes und als neuer „Hausberg“ zügig erreichbar. Den Weg sollen übrigens sieben „Sisyphosse“ des Künstlers Steffen Mertens begleiten, die auf Findlingen diverse Arbeiten der Bergleute präsentieren. Der erste werde wohl schon in diesem Jahr seine „Tätigkeit“ aufnehmen.




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