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Im Ziergarten naht die Zeit der Fleißigen - Märkischer Bote
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Im Ziergarten naht die Zeit der Fleißigen

14. August 2015 | Von | Kategorie: Bauen & Leben, Region |

Im Ziergarten naht die Zeit der Fleißigen

Etwas für Liebhaber: Malus domestica, ein Apfel im F-Spalier. Gehört in die Kategorie Obst- oder Nutzgarten, ist aber vor allem auch Zier – und das nicht nur in der Blütezeit

Rasen und Rosen brauchen demnächst Pflege, Stauden sind zu teilen, Blumenzwiebeln zu pflanzen:
Gießen, gießen, gießen hieß das Gartenmotto der Hundstage. Waren die Stauden, Rosen und auch der Rasen in guter Grundpflege, haben sie die Hitze schadlos überstanden. Sommer ist so.
Nach der laufenden Pflege im Staudengarten, der uns von Juni bis August vor allem Freude geschenkt hat, kommt jetzt wieder das Element des Gestaltens hinzu. Wie soll unser Garten im kommenden Sommer wirken?
Das Prinzip: Nicht von zu vielen neuen Einzelpflanzen verführen lassen – lieber gut wachsende Stauden teilen und in der Fläche ordnen, nach Blühzeiten und Wuchshöhen eventuell neu sortieren.
Kein Garten ist ohne Rosen. Sie haben jetzt ihren zweiten Flor. Wir sollten jetzt einen Kaliumdünger geben; der fördert das Verholzen und macht die Königin der Blume wintersicherer. Ein sehr gutes Rosenangebot in Töpfen, also jederzeit pflanzbar, finden Sie in der Baumschule Dubrau bei Forst.
Den Rasen, wenn er gelitten haben sollte, können wir jetzt neu aufbauen. Er soll 5 Zentimeter lang sein. Laub nicht liegen lassen, einfach aufmähen. Rasen braucht immer Licht und Luft.


Wer’s mag, kann demnächst Blumenzwiebeln in den Rasen, oder eben in die Rabatten legen. Achtung: Tulpen und Lilien mögen keinen stauende Nässe! Gegebenenfalls etwas Baukies ins Pflanzloch geben. Und bitte die Zwiebeln nicht zu vereinzelt pflanzen. Das wirkt nicht. Man pflanzt immer in Gruppen, wie beim Blumenstrauß – sieben bis zehn Blüten beieinander, ein Stück weiter die nächste Gruppe. Hier zeigt sich der versteckte Designer.
Auch Pfingstrosen können schon Anfang bis Mitte September gepflanzt werden. Sie wachsen dann so gut ein, dass sie kommendes Frühjahr schon etwas darstellen.
Neue Sympathien hat in vielen Gärten das altvertraute Löwenmäulchen gefunden. Ist es plötzlich winterhart? Ja, die milden Winter der letzten Jahre hat es in geschützten Lagen gut überstanden, und zweijährig bildet es unermüdlich neue Blühstengel aus. Aber eigentlich ist diese Pflanze in unseren Breiten einjährig und leicht durch Samen (auch aus eigener Ernte) zu vermehren. Wer die Pflanze als vieltriebige Staude im Beet wirken lassen will, knipst zeitig den mittleren Haupttrieb weg.
Apropos knipsen: Wer kräftige Chrysanthemenblüten erwartet, sollte jetzt die Nebentriebe ausbrechen. Wie übrigens auch noch beim Wein am Spalier, dem die Hitze gefiel. Es gibt zu tun…

Hnr.




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