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In der MÜHLE traut keiner dem Wind(Strom) - Märkischer Bote - Märkischer Bote
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In der MÜHLE traut keiner dem Wind(Strom)

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In der MÜHLE traut keiner dem Wind(Strom)

22. März 2019 | Von | Kategorie: Cottbus |

Wenig Verständnis für einen Kohleausstieg im „patriotischen Infoladen“ in der Cottbuser Mühlenstraße.

In der MÜHLE traut keiner dem Wind(Strom)

Im Wohnzimmerlande in der Mühlenstraße, genannt MÜHLE, wurde letzte Woche über den Sinn des Kohleausstiegs diskutiert

Cottbus (hnr.) Wer außerhalb von Parteipodien oder Straßenansammlungen Orientierung sucht, findet in Vereinen und Zirkeln Kontakte. Seit 2018 gibt es einen Wohnzimmerladen in der Mühlenstraße der sich unbescheiden „Deutschlands erster patriotischer Infoladen“ nennt.
„Wem nützt der Kohleausstieg?“ hieß dort ein offener Themenabend letzte Woche. Der Forster Fachmann Dr. Wolfgang Rasim und Fachingenieur Bernd Dietrich aus Lauchhammer spannten in Fachvorträgen weite Bögen.

In der MÜHLE traut keiner dem Wind(Strom)

In der MÜHLE referierte der deutschlandweit bekannte Forster Windkraft-Skeptiker Dr. Wolfgang Rasin | Fotos: J. Hnr.

Der Druck auf die Lausitzer Kohlewirtschaft werde von der Politik mit deren Klimazielen begründet. Die „menschengemachte Klimaerwärmung“ hält Rasin aber für „pseudowissenschaftlich“ und beruft sich dabei auf den umstrittenen norwegischen Nobelpreisträger Ivar Giaever. Auch Altkanzler Helmut Schmidt habe die Sache kurz abgetan: „Alles dummes Zeug!“ Nicht ganz so drastisch, aber doch deutlich bezeichnet Rasin auch das „Kohleausstiegspapier“ als unzulängliches Sammelsurium. Es habe keinen Sinn, relativ saubere und teure deutsche Kohlekraftwerke abzuschalten, während gleichzeitig weltweit 1600 neue Kohlekraftwerke geplant und gebaut würden, auch in unmittelbarer Nachbarschaft in Polen.
Vorträge und Diskussionsbeiträge, darunter von Vertretern der BTU und aus Behörden, die am Thema arbeiten, waren in dieser ungewöhnlichen „Wohnstube“ sachlich und von der Sorge getragen, dass etwa die Fehlbewertung der sogenannten „Alternativen“ (Wind, Solar) zu schweren volkswirtschaftlichen Schäden führen können. Die „Dunkelflaute“ (von den Grünen bestritten) wird erörtert, die Versorgungsfrage also, wenn bei Windstille auch kein Sonnenlicht durch die Wolken dringt. Und auch über die Entsorgung von Windflügeln und Solarplatten ist zu reden. Sie haben ihre 20-Jährige Förderzeit bald hinter sich und werden praktisch nutzlos. Vielleicht gar Energiefresser im Schredder.
Es gibt Wortmeldungen, die kein gutes Haar an der Politik lassen („Deutsche tun was blöd genug ist und Geld kostet“). Dann gibt es Beifall. Warum auch nicht? Denn die Frage bleibt: Wem nützt eigentlich der Kohleausstieg?

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