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Jänschwalder Blasmusikanten sind Gäste der 65. Steubenparade

Spree-Neiße, Top-Themen | Von | 5. Oktober 2022

Gruppenbild vor der Brooklyn-Bridge

Unter dem Motto „50 Jahre Blasmusik in Jänschwalde – 50 Jahre musikalische Traditions- und Brauchtumspflege“ feierten die Jänschwalder Blasmusikanten ihr Jubiläum in New York. Fotos: privat

Jänschwalde/New York (MB). Mitte September brachten die Jänschwalder Blasmusikanten wendische Tradition nach New York. Unter dem Motto „50 Jahre Blasmusik in Jänschwalde – 50 Jahre musikalische Traditions- und Brauchtumspflege“ begingen die Musikanten ihr 50. Ensemblejubiläum am 17. September als ansprechende Musikformation der 65. Steubenparade auf der 5th Avenue in New York. Umrahmt von niedersorbischen Trachtenpaaren im Fastnachtszug und Fahnenschwingerinnen in Festtagstracht boten die Jänschwalder eine einmalige, unvergleichbare Gesamtperformance. Tausende New Yorker und ihre Touristen säumten den Straßenrand und winkten mit ihren Deutschlandfähnchen, als die niederlausitzer Musikanten mit den Trachtenpaaren im Paradeschritt zu den traditionellen Klängen der Lieder „Märkische Heide“ sowie „Wjasele źinsa“ an ihnen vorüberzogen. Als dann vor der Haupttribüne die „Anne-Marie-Polka“ aufgespielt wurde und sich die Festtagstrachten der Jänschwalderinnen in ihrer bunten Vielfalt mit dem Zapuststräußchen am Hut der männlichen Begleiter im dazugehörigen Tanzreigen drehten, gab es auch für den Steubenparadenmoderator kein Halten mehr: „… very nice – wunderbar“ würdigte er unter spontanen Szenenapplaus den Auftritt der Jänschwalder Gruppe.

Frauen in Trachten laufen entlang der 5th Avenue

Wendische Tradition inmitten von New York – Bei der 65. Steubenparade auf der 5th Avenue waren auch die Jänschwalder Blasmusikanten dabei und begeisterten mit ihren Trachten und der deutschen und wendischen Musik.

Die Metropole der Welt gehörte für diesen unvergesslichen Augenblick den Lausitzern. Auch der deutsche Generalkonsul in New York, David Gill, sprang von seinem Platz auf und ließ es sich nicht nehmen, die Brandenburger persönlich auf dem roten Teppich zu begrüßen. Es entstanden unvergessliche Augenblicksaufnahmen der musikalischen Traditions- und Brauchtumspflege für die privaten und dorfgemeinschaftlichen Geschichtsbücher. Bei traumhaften Wetter wurde das Gruppenbild mit dem Skylineblick an der Brooklyn-Bridge für die Ewigkeit festgehalten. Nach der Parade zogen die Jänschwalder tanzend durch den Central Park, musizierten in der New Yorker U-Bahn und ließen ihren Paradetag im Glanz ihrer Instrumente und in ihren sorbischen Festtagstrachten am Times Square enden.

Paare tanzen Anne-Marie-Polka

Natürlich durfte auch die „Anne-Marie-Polka“ nicht fehlen

Bereits einen Tag vorher wurde die Brandenburger Delegation als eine von 11 deutschen Gruppen am Foley Square vom stellvertretenden New Yorker Bürgermeister und dem Parade Committee mit den Klängen der Hymnen Deutschlands und Amerikas offiziell empfangen. Schon dort entfaltete sich ein Gänsehautfeeling und eine sichtbare Lebensfreude, die die Teilnehmer auf ihrer gesamten viertägigen Gastspielreise in Atem hielt. Gefördert wurde diese Teilnahme an der deutsch-amerikanischen Steubenparade mit Mitteln des Ministerpräsidenten und des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburgs.

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