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Jetzt 13 Salons in pücklerschem Glanz

Cottbus | Von | 19. Juni 2015

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Beeindruckt vom Blauen Salon im Schloss Branitz: Gert Streidt (li.), Stiftungsdirektor Fürst Pückler-Museum Park und Schloss Branitz, im Gespräch mit dem Geschäftsführer der Ostdeutschen Sparkassenstiftung Friedrich Wilhelm von Rauch und dessen Vorstandsvorsitzenden Dr. Michael Ermrich. Im Hintergrund die Vorsitzende des Förderverein Pückler in Branitz, Heidemarie Konzack, und Sparkassendirektor Jens Gerards

Edelste Wohnkultur im Schloss Branitz eingeweiht:
Region (h.). Ein großer Tag für Cottbus und die Region: Mit einem Festakt wurden Dienstag (16.6.) die Salons im Erdgeschoss und damit die edelsten Räume in Pücklers Schloss Branitz übergeben. Hier empfing er Gäste von Rang, darunter 1864 auch Preußens Königin Augusta.
„Damit sind wir einmal rum“, freut sich Projektkoordinator Matthias Zickora. 2007 hatte der Verwaltungschef im Stiftungsrat den Interieurplan eingebracht. Jetzt sind 13 Räume wie zu Fürst Pücklers Zeiten original hergestellt, dazu das Vestibül und Dachräume. Wandbespannungen, Möbel, Gardinen, Teppiche und andere Details sind nach teils langwierig erforschten Befunden hergestellt worden.

 

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„Branitz bietet wieder das Erlebnis außergewöhnlicher Wohnkultur des Fürsten Pückler“, freut sich Holger Kelch, Oberbürgermeister und Stiftungsratsvorsitzender (l.), hier im Gespräch mit dem Vorstandsvorsitzenden der Ostdeutschen Sparkassenstiftung, Dr. Michael Ermrich Fotos: Hnr.

Die Pracht der Zimmer ist umwerfend. Stiftungsdirektor Gert Streidt schilderte die Verbindung Garten-Schloss umgekehrt zur sonst üblichen Lesart: „Der Pleasureground (Gartenanlage nahe dem Haus, d. Red.) kommt in seiner Pracht und Farbigkeit in die Räume hinein.“ Ohne Zweifel zeigt das gelungene Werk einen Höhepunkt fürstlicher Wohnkultur des 19. Jahrhunderts. OB Holger Kelch bedankte sich als Vorsitzender des Stiftungsrates bei den Beteiligten vor Ort, bei allen Handwerkern und vor allem bei den Geldgebern – der Ostdeutschen Sparkassenstiftung mit der Sparkasse Spree-Neiße und der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien. Seit 1990 sind über 30 Millionen Euro in Branitz investiert worden.



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