Please enable / Bitte aktiviere JavaScript!
Veuillez activer / Por favor activa el Javascript![ ? ]
Kriegerdenkmal in Spremberg soll ans Tageslicht - Märkischer Bote - Märkischer Bote
Sonntag, 29. November 2020 - 11:23 Uhr | Anmelden
  • Facebook

Stark bewölkt
4°C
 

Anzeige

Kriegerdenkmal in Spremberg soll ans Tageslicht

23. Juni 2017 | Von | Kategorie: Spremberg |

Kriegerdenkmal in Spremberg soll ans Tageslicht

Mitglieder und Freunde des Georgenbergvereins trafen sich kürzlich zum Arbeitseinsatz an der Aufstiegstreppe
Foto: T. Richter-Zippack

Spremberger Georgenbergverein plant die Ausgrabung der Überreste an der Bastion.

Spremberg (trz). Besucher der Bastion auf dem Spremberger Georgenberg dürften sich in diesen Tagen über fünf violett markierte Stellen auf den dortigen Trittplatten wundern. „Damit haben wir diejenigen Orte markiert, wo wir die Einzelteile des alten Spremberger Kriegerdenkals vermuten“, erklärt Andreas Kottwitz, Vorsitzender des Spremberger Georgenbergvereins. Bereits vor einigen Monaten hatte sich das Gremium mithilfe von Fachleuten und spezieller Technik die Situation unter der Aussichtsplattform angeschaut. Dort sollen sich die Überreste des Denkmals befinden, das einst an die Gefallenen des Französisch-Deutschen Krieges von 1870/1871 erinnerte.

 

Zu schwer

 

Der Obelisk wurde nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges von den kommunistischen Machthabern zerstört. Allerdings konnten die Einzelteile nicht abtransportiert werden, da diese zu schwer waren. „Das wissen wir anhand einer entsprechenden Rechnung der Baufirma“, erklärt Andreas Kottwitz. So wurden die Steinteile in einer Tiefe von einem bis 1,20 Meter vergraben.
„Unser Ziel ist es, die Einzelteile des Denkmals noch in diesem Jahr ans Tageslicht zu holen“, kündigt der Vereinsvorsitzende an. Dann solle geschaut werden, in welchem Zustand sich das ursprünglich rund vier Meter hohe Denkmal befinde und mit welchem Aufwand eine Restauration möglich sei.

 

Chance Laga 2022

 

Die Wiederaufstellung, zu deren Finanzierung sich der Georgenbergverein bereiterklärt hatte, solle im Gesamtkonzept mit Stadt und Denkmalschutz erfolgen. Zudem eröffne die Vision der Landesgartenschau 2022 in Spremberg neue Möglichkeiten. Käme diese Schau endlich an die Spree, würde der Stadtpark auf dem Georgenberg eines der wichtigsten Aktionsgebiete.
Mitte Juni haben sich mehrere Mitglieder und Freunde des Georgenbergvereins auf dem namensgebenden Hügel getroffen, um schon mal ordentlich ranzuklotzen. Allerdings nicht wegen des Denkmals, sondern hatten sich die Enthusiasten den Aufstieg vorgenommen. Dort wurden mehrere Stufen ausgebessert und das Geländer und sechs Bänke gestrichen.




Anzeige

Schreibe einen Kommentar

 

Ich habe die Datenschutzerklärung der Cottbuser General-Anzeiger Verlag GmbH gelesen und akzeptiere diese mit dem Versenden des Kommentares.


Das könnte Sie auch interessieren