In Brandenburg werden Samstag 21 000 Zuckertüten verteilt / Leichter Rückgang / Gymnasien beliebt
Region (MB). Kurze Beine. Große Ranzen. Rote Basecaps. Am Montag sind in Brandenburg 21 000 Kinder das erste Mal auf dem Weg in die Schule unterwegs. In Cottbus, erklärt das örtliche Schulamt, treffen 814 Erstklässler auf ihre Klassenlehrer. Das sind im Vergleich zum Vorjahr allerdings 62 weniger.
Auch im Landkreis Spree-Neiße ist mit 799 Schulanfängern ein Minus von 112 Schülern zu verzeichnen. 86 Schüler weniger (852) sind es im Oberspreewald-Lausitz-Kreis. Die Kommunen und die Verkehrswacht bitten alle Autofahrer, in den kommenden Wochen besonders vorausschauend zu fahren.
In Cottbus sind 84 Schülerlotsen im Einsatz, erklärt die Verkehrswacht. Zudem werden verstärkt Geschwindigkeitsmessungen durch die Polizei vorgenommen.. Manuel Helbig, Leiter der Verkehrswacht Cottbus, erklärt: „Ich empfehle allen Eltern, gemeinsam mit den Kindern schon ihre Hausaufgaben zu machen und vor dem ersten Schultag den Schulweg abzulaufen, damit Kinder sich alle wichtigen Punkte merken.“ In Cottbus steigt im kommenden Schuljahr die Anzahl der Schulsozialarbeiter von 18 auf 26. „Wir wollen bedarfsgerecht und flexibel reagieren. Da, wo Probleme aufploppen, da muss Sozialarbeit hin“, sagt die Bildungsdezernentin Maren Diekmann. Hinzu kommen Quartierläufer und Beratungsangebote. Hierfür erhält die Stadt Cottbus vom Land 2,7 Millionen Euro.
Auch die einstigen Sechstklässler der Region müssen sich an eine neue schulische Umgebung und neue Lehrer gewöhnen. Weiter beliebt sind die Gymnasien der Region. 258 Siebentklässler entfallen auf diese Schulform. 236 Schüler entschieden sich für Oberschulen, 179 gehen auf Gesamtschulen.
Im Oberspreewald-Lausitz-Kreis sind die Oberschulen beliebt. 484 Schüler besuchen diese Schulform und 237 wurden in den Gymnasien aufgenommen. Ganz anders sieht es hier im Spree-Neiße-Kreis aus. Hier verteilen sich die Schüler recht gleichmäßig auf Oberschulen (383) und Gymnasien (302).
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