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Lausitzcamp gastiert in Proschim - Märkischer Bote - Märkischer Bote
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Lausitzcamp gastiert in Proschim

1. April 2016 | Von | Kategorie: Spree-Neiße |

Lausitzcamp gastiert in Proschim

Ein „Frühjahrsschnitt“ ist der Liesker Kirchenlinde verpasst worden. Sie wurde zum Ausgang des Winters ordentlich gestutzt. Viel ausmachen dürfte dies dem uralten Baum aber nicht: Linden sind für ihre starke Austriebsfähigkeit bekannt F.: TRZ

Aktivisten planen große Demonstration / Tagebaue werden abgelehnt:
Proschim (MB). Klimaaktivisten aus ganz Deutschland und Europa werden vom 9. bis 16. Mai ihre Zelte für das 6. Lausitzer Klima- und Energiecamp in Proschim aufschlagen, teilen die Organisatoren mit. Einer der Höhepunkte ist eine gemeinsame Demonstration aus einem breiten Bündnis verschiedener Organisationen und Initiativen am 14. Mai gegen neue Tagebaue. Das Dorf Proschim ist derzeit vom neuen Tagebau Welzow-Süd II bedroht und steht damit sinnbildhaft für die zerstörerischen Folgen des Braunkohleabbaus in der Lausitz.
Bei der Pariser Klimakonferenz im Dezember 2015 wurde vereinbart, dass die globale Durchschnittstemperatur bis zum Ende des Jahrhunderts um maximal 2 Grad, möglichst aber nur um 1,5 Grad steigen darf. Um dieses Ziel zu erreichen, muss ein Großteil der fossilen Brennstoffe, also Öl, Kohle und Gas, im Boden bleiben. Allen voran die besonders klimaschädliche Braunkohle. „Vor diesem Hintergrund dürfen keine neuen Tagebaue mehr eröffnet werden, denn sie zementieren die fossile Energieerzeugung noch über viele Jahrzehnte – und bremsen zugleich den Ausbau der erneuerbaren Energien“, sagt Marvin Kracheel aus dem Organisationsteam des Lausitzcamps.
Die Protagonisten fordern, dass in der Lausitz und weltweit kein Tagebau erweitert oder neu aufgeschlossen wird. Ziel ist ebenso eine Energiewende.




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