Please enable / Bitte aktiviere JavaScript!
Veuillez activer / Por favor activa el Javascript![ ? ]
Leserbrief: Wenidsch-Zeugnis - Märkischer Bote - Märkischer Bote
Donnerstag, 6. August 2020 - 18:33 Uhr | Anmelden
  • Facebook

Wolkenlos
28°C
 

Anzeige

Leserbrief: Wenidsch-Zeugnis

31. Juli 2020 | Von | Kategorie: Leserbriefe, Region |

Siegfried Malk aus Schmogrow hat sich mit einer Zeugnisgfrage befasst. Kreisschülersprecher Justin Pigola aus Schmogrow hatte ihn dazu angeregt.

Mitglieder des Spree-Neiße-Kreisschülerrats waren beim Sorbenrat in Potsdam eingeladen. Hier setzen sie sich dafür ein, dass an ca 22 Schulen im zweisprachigen Gebiet der Wenden in der Niederlausitz, an denen die sorbisch/wendische Sprache gelehrt wird, Zeugnisse in deutscher und in sorbisch/wendischer Sprache erteilt werden. Solche Zeugnisse sollten den Schülern als Halb- und Endjahreszeugnis ausgehändigt werden. Im Rahmen der Schulkonferenz der Burger Mina-Witkojc-Schule wurde ein Antrag der Domowina Vertretung auf ein zweisprachiges Zeugnis gestellt und durchgesetzt.
Solch ein zweisprachiges Zeugnis gab es bei mir damals nicht an der Burger Schule. Trotzdem haben wir fleißig auch Sorbisch gelernt, obwohl viele Eltern meinten, das sei nicht unser Wendisch.
Warum nun heute noch diese unnatürlichen u. künstlichen Schrägstrich-Bezeichnungen Sorben/ Wenden, sorbisch/wendisches Siedlungsgebiet und gar sorbisch/wendisches Zeugnis per Brandenburger Gesetz?
Warum heißt es eigentlich in der Oberlausitz nicht ebenfalls Wenden/Sorben, sondern einfach nur nur Sorben? Wir sind doch ein Volk, denke ich.

Weitere Beiträge aus unserer Region finden Sie hier!




Anzeige

Schreibe einen Kommentar

 

Ich habe die Datenschutzerklärung der Cottbuser General-Anzeiger Verlag GmbH gelesen und akzeptiere diese mit dem Versenden des Kommentares.


Das könnte Sie auch interessieren