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Madlen Schwausch findet vieles schon „semigut“

1. März 2019 | Von | Kategorie: Spremberg, Top-Themen |

Die Spremberger Citymanagerin ist Anfang März 2019 ein halbes Jahr im Dienst / Gespräch bei ProSpremberg.

Madlen Schwausch findet vieles schon „semigut“

Spremberger unter sich. Beide sind hier geboren, 50 Jahre liegen dazwischen. Beide wollen die Stadt nach vorn bringen: Madlen Schwausch als Citymanagerin und Jürgen Gäßner u.a. jetzt amtierend als ProSpremberg Vereinsvorsitzender | Foto: J. Heinrich

Spremberg (hnr.) Seit 1. September 2018, nun also eine halbes Jahr, arbeitet Madlen Schwausch als Citymanagerin in Spremberg. Der einst als „Einkaufsstadt“ gerühmte Ort soll seine etwas abgeflaute Anziehungskraft zurückgewinnen. Das funktioniert schon „semigut“ sagt die selbstbewusste Frau. Ihre Wortschöpfung entstammt dem Branchenwissen: Niemals Worte wie „schlecht“ oder „ungenügend“ verwenden. „Semi“ ist eben nicht das erwünschte Finale, erst das Semifinale. Also: Auf dem Weg zu gut.
Dieser Tage war die Managerin zu Gast bei ProSpremberg. Das war ein Schritt in ihrem Netzwerkbau. Der Termin verlief semigut.
Die ProSpremberger haben selbst verschiedene Projekte, auch zusammen mit dem City-Werbering betrieben und sehen sich jetzt als natürliche Partner der City-Managerin. Die bringt aus ihrem USA-Marketing-Studium und vielen Reisen Wissen mit und schöpft Motivation aus ihrer starken Heimatverbundenheit. Ihr Job ist auf fünf Jahre angelegt. Um über ihr Büro in der Innenstadt hinaus agieren zu können, billigt ihr die ASG Wirtschaftsförderung einen Verfügungsfond von 40 000 Euro zu, „für kleine Verschönerungen, mal Blumen, mal eine Bank“, sagt sie. Die Konstellation, bei der ASG und nicht in der Stadtverwaltung beschäftigt zu sein, findet Madlen Schwausch in Ordnung. Sie wird zu den Angelegenheiten der Stadt geladen, wo erforderlich und bestätigt einen guten Draht zum Rathaus. Auch zu vielen anderen Partnern. „Mein Interesse ist nicht Umbau, sondern Inte-
gration“, sagt sie. Es gibt viele
Akteure in der Stadt, auf das Bündeln komme es an.
Ein Ideenwettbewerb lief „semigut“, aber sie weiß: „Feste gehen immer, die Leute wollen Kultur.“ Ob auf Stadtparkwiesen? „Nein“ sagt Wieland Böttcher, dort will er Streublumen. Es gibt immer zwei oder mehr Meinungen. Auch im Kampf gegen Leerstände. Die Cytimanagerin Madlen Schwausch hat semigut zu tun.




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