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Markus Janke tritt Nachfolge in 8. Generation an

Region | Von | 11. Dezember 2020

Schmiede- und Metallhandwerk aus Neuhausen seit 1796.

Schmiede

Schmiedemeister Frank Janke (r.) und sein Sohn, Metallbauermeister Marcus Janke.
Foto: HWK Cottbus

Regional. Wegen der Corona-Pandemie ist die Zahl der Existenzgründungen im Handwerk verhalten. Metallbauermeister Marcus Janke hingegen tritt in dieser Zeit die Nachfolge des Familienbetriebes an. Die Präsidentschaftswahl in den Vereinigten Staaten 1796 war die erste Wahl, bei der zwei politische Parteien um den Wahlsieg wetteiferten. Gewählt wurde John Adams vor Thomas Jefferson. Im selben Jahr wurde knapp 6.700 Kilometer weit entfernt die Schmiede Janke in Neuhausen gegründet.
Mit Metallbauermeister Marcus Janke hat die achte Generation das Familienerbe angetreten. Sechs Mann – darunter ein Lehrling – sorgen im Handwerksbetrieb dafür, dass sämtliche Kundenwünsche erfüllt werden. Das Durchschnittsalter der Belegschaft liegt bei Mitte 30. Ob Tore, Geländer aus Edelstahl, Türen, Zäune, Treppen, Vordächer und Rollstuhlrampen: Mit einem modernisierten Maschinenpark und mit traditioneller Handarbeit werden die breit gefächerten Aufträge abgearbeitet. „Ein weiteres Geschäftsfeld ist der Brückenbau“, sagt Marcus Janke. „In diesem Bereich sind wir für große Tiefbaufirmen als Subunternehmer tätig.“ Der 37-Jährige hatte ursprünglich Maschinenbau studiert. Doch das Studium war ihm zu theoretisch, ihm fehlte die praktische Arbeit. Und so entschloss er sich, in die Fußstapfen seines Vaters, Schmiedemeister Frank Janke, zu treten. Er führte das Unternehmen seit 1990. „Das war eine sehr aufregende aber auch sehr schwierige Zeit“, erinnert sich Frank Janke. Marcus Janke ist mit dem Familienbetrieb aufgewachsen. Die harte Arbeit seines Vaters hat ihn nicht abgeschreckt, die Nachfolge anzutreten. „Als Kind habe ich schon mit Metall gebastelt,“ sagt er. Das Unternehmen ist breit aufgestellt. Dennoch werden die kommenden Jahre eine Herausforderung, schätzt Marcus Janke mit Blick auf den Kohleausstieg und die Corona-Pandemie ein. Für ihn ist das kein Grund, pessimistisch zu werden. Im Gegenteil. Mit seinem jungen, qualifizierten Team und Qualitätsarbeit ist er für die Zukunft gut gerüstet. Denn Handwerk wird immer gebraucht.

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