Medizinstudierende in Guben

Nah dran an der Praxis.

Nah dran an der Praxis: Medizinstudierende in Guben
Frieder Bügler, Constantin Woywod und Maja Hohl (v.l.) absolvieren ihr vierwöchiges Blockpraktikum am Diakoniekrankenhaus Naëmi Wilke in Guben. Foto: DNWG/Renate Kulick-Aldag

Guben (MB). „Wir sind richtig nah dran und das ist richtig gut“, so die einhellige Meinung der drei Medizinstudierenden Constantin Woywod, Maja Hohl und Frieder Bügler, die ein vierwöchiges Praktikum am Diakoniekrankenhaus Naëmi Wilke in Guben absolvieren. Die Praktikumsplätze wurden ihnen von ihrer Universität, der Health and Medical University (HMU) Potsdam, zugelost. „Ich fühle mich hier gut an die Hand genommen“, bestätigt Frieder Bügler, der jeweils zwei Wochen in der Chirurgie und auf der Inneren Station zubringt. „Das Krankenhaus ist klein, aber das hat den Vorteil, dass man einen wirklichen Kontakt zu den Patienten bekommt.“ „Wir sind überall dabei, lernen die Abläufe kennen und dürfen auch schon einige Untersuchungen selber machen – unter Aufsicht natürlich“, erzählt Constantin Woywod.

Ähnlich geht es Maja Hohl, die bei Hausärztin Dr. Ilse Schütze ihre praktischen Erfahrungen sammelt. „Ich bin total zufrieden. Hier herrscht eine schöne Atmosphäre und ich bin in alles involviert.“ Untergekommen sind die Studenten in einer Gästewohnung der GuWo. Auch das WG-Leben gefällt ihnen. Nach vier Wochen Praxis nehmen sie das Studium in Potsdam – dann im 9. Semester – wieder auf. Es liegt also noch ein langer Weg vor ihnen, bis sie tatsächlich als Ärzte praktizieren können. Die Stadt Guben zumindest werden sie in guter Erinnerung behalten und Krankenhaus und Stadt weiter empfehlen.

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