Eine Cottbuser Mittelstandsinitiative, unterstützt von den Wirtschaftskammern und dem Dehoga-Landesverband, wendet sich mit elf Punkten an die Landesregierung und kommunale Entscheidungsträger mit der Aufforderung zum Dialog.
Mit Mut und Freiräumen wollen die Initiatoren neue Lösungsansätze für den erfolgreichen Weg durch die aktuelle Pandemie finden Das ist zwingend notwendig, um jetzt bereits entstandene wirtschaftliche, soziale und kulturelle Schäden zu minimieren, heißt es im Papier.
Gefordert wird vor allem regionale Kompetenz für die Entscheidungen über Eindämmungsmaßnahmen. Die „Re-Start Modellregion Cottbus“ soll als Pilotprojekt das öffentliche Leben schrittweise wieder herstellen. Dazu sei ein regionales Kompetenzzentrum aus Medizinern, Wirtschaftsexperten und politisch Verantwortlichen an einen Runden Tisch zu bringen.
Bei gut durchdachten individuellen Hygienkonzepten wird, ungeachtet der Kanzlerorder, die Öffnung der Geschäfte, Märkte und Dienstleiter zum 1. Februar 2021 angestrebt. Schulen und betriebliche Ausbildungsstätten sind schrittweise zu öffnen; dazu soll das Land Raumlüftungstechnik finanzieren. Kitas sollen offen bleiben. Ab Mitte Februar sollten Gastronomie, Kultur und Sport, eng begleitet von Gesundheits- und Ordnungsämtern, wieder in Gang kommen.
Die Initiative will keinerlei Verschärfung des Lockdowns für die Wirtschaft, statt dessen unbehinderten Einsatz der beschlossenen Wirtschaftshilfen.
Ansprechpartner der Initiative sind Thomas Knott (Autohaus), Dirk Meier (Touristik Burg), Olaf Schöpe (Dehoga-Landespräsident) und Matthias Schulze (Autohaus). e-mail-Kontakt ist möglich über Christina.Gaudlitz@Cottbus.ihk.de
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