Zukunftsgeschäft in eigenständigen Gesellschaften.
Region (MB)). Die Aufsichtsräte und Hauptversammlungen der Lausitz Energie Bergbau AG (LE-B) und Lausitz Energie Kraftwerke AG (LE-K) haben den Transformationskurs der LEAG bestätigt und die gesellschaftsrechtliche Umsetzung der neuen Struktur des Unternehmens beschlossen. Die LEAG als derzeit zweitgrößter deutscher Stromerzeuger stellt sich vor dem Hintergrund des Kohleausstiegs neu auf, um mit eigenständigen Tochtergesellschaften wettbewerbsfähig an ihren Kern- und Entwicklungsmärkten agieren zu können. Unterhalb der neuen Holding LEAG GmbH wird die LEAG Gigawatt GmbH das Neugeschäft bündeln. Zur LEAG Gigawatt GmbH gehören die drei operativen, rechtlich eigenständigen Gesellschaften LEAG Renewables GmbH, LEAG Clean Power GmbH und LEAG Biomass GmbH sowie die LE Finance GmbH, die unter anderem die Finanzierung von Projekten der grünen LEAG-Säule sicherstellen wird. In der LEAG Renewables GmbH werden alle Geschäftsaktivitäten zur Entwicklung, Errichtung und zum Betrieb von Wind- und PV-Anlagen gebündelt. Die LEAG Clean Power GmbH konzentriert ihre Geschäftstätigkeit auf Projekte in den Bereichen Batteriespeicher, innovative Kraftwerke und Wasserstofflösungen. In der LEAG Biomass GmbH werden die Produktion und der Vertrieb von Holz-Pellets der deutschen LEAG Pellets GmbH und der schwedischen Scandbio AB zusammengefasst. Die neue Organisationsstruktur ermöglicht es der LEAG, flexibler und schneller auf Marktbedürfnisse zu reagieren und ihre Wettbewerbsposition unternehmerisch zu stärken.
Durch die Neuaufstellung kann das Unternehmen nachhaltiges Wachstum und langfristige Wertschöpfung sicherstellen. Die Lausitz Energie Bergbau AG und Lausitz Energie Kraftwerke AG bleiben als integrale Bestandteile der neuen Unternehmensstruktur – gebündelt durch die Lausitz Energie Verwaltungs GmbH – erhalten. Damit bleiben sowohl die gesetzlich verpflichtenden finanziellen Rückstellungen für die Wiedernutzbarmachung der Bergbaufolgelandschaften als auch die zusätzliche Vorsorge für die Bergbaufolgekosten in den dafür mit den Länder Brandenburg und Sachsen gebildeten Vorsorgegesellschaften uneingeschränkt gesichert. Die Transformation der LEAG erfolgt auf Basis gelebter Sozialpartnerschaft. Deshalb stehen sichere Rahmenbedingungen für die qualifizierten Fachkräfte im auslaufenden Braunkohlegeschäft ebenso im Fokus wie die Schaffung neuer Perspektiven für junge Arbeitnehmer u.a. durch die unternehmenseigene Aus- und Weiterbildung.
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