Neuer Spremberger Kreisel befindet sich voll im Zeitplan

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Immer wieder ignorieren Lastkraftwagen die großräumige Umleitung und quälen sich durch die Baustelle

Vollendung erfolgt im Jahr 2018 / Lastzüge nerven in der Baustellenumfahrung:
Spremberg (trz). Die Arbeiten am neuen Spremberger Kreisverkehr am Busbahnhof gehen gut voran. Alles liege voll im Zeitplan, sagt Torsten Wiemer, Dezernatsleiter für Straßenbau beim Landesbetrieb Straßenwesen. Noch bis zum Wintereinbruch laufen die Arbeiten. Dann werde der Kreisel bereits befahrbar sein. Die Einbindung der insgesamt sechs Straßen erfolge aber später. Die endgültige Vollendung sei erst für das Jahr 2018 anvisiert.
Ein Problem bilde die häufige Missachtung des Durchfahrtsverbotes für Lkw. Diese müssten eigentlich eine großräumige Umleitung in Kauf nehmen, tun dies allerdings längst nicht immer. Daher kommt es eigenen Recherchen zufolge nicht selten vor, dass ein Lastkraftwagen in der engen innerstädtischen Umfahrungstrecke hängenbleibt. „Wir empfehlen deshalb dringend, der ausgeschilderten Umleitung zu folgen“, sagt Torsten Wiemer.  Diese bleibe solange bestehen, bis die Bauarbeiten endgültig abgeschlossen sind.
Indes sorgt die Mauer in der Kreiselmitte für teils hitzige Diskussionen unter den Sprembergern. Während die einen das künstlerisch ambitionierte Bauwerk begrüßen, lehnen es die anderen komplett ab. Allerdings geht das Projekt auf einen Beschluss der Spremberger Stadtverordneten zurück. Die Mauer erfahre ohnehin noch eine geschmackvolle Begrünung.