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Peitz: Geklaut - Märkischer Bote - Märkischer Bote
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Peitz: Geklaut

16. Oktober 2020 | Von | Kategorie: Spree-Neiße |

Airbrush-Karpfen von Peitzer Schülern fehlt.

Peitz: Geklaut

Am Weg zwischen Fischereimuseum und Maust-Mühle zeugte dieser 2,20 Meter lanke Kunst-Karpfen von der Verbundenheit der Menschen zur Tradition der Binnenfischerei Foto: Kunkel

Peitz (K.) „Kunsträuber“ klauen nicht nur Gemälde und Bronze – jetzt musste auch der in Airbrush-Technik von Peitzer Schülern mit Hilfe der Firma Niedergesäß geschaffene Karpfen dran glauben.  Er stand auf festem Betonfundament am Weg in Richtung Maustmühle.
In der Nacht vom Dienstag zum Mittwoch dieser Woche haben Diebe das schöne Unikat mit dem Betonsockel aus der Erde gerissen und ein paar Meter weiter vom Gestänge abmontiert. Sie müssen, vermutet Dietrich Kunkel, der die künstlerische Zusammenarbeit von Fischern, Schule und weiteren Betrieben seit Jahren organisiert, mit einem größeren geschlossenen Fahrzeug angerückt sein. Der Fisch ist 2,20 m lang und nicht leicht zu verstecken. Spuren konnte die Polizei kaum sichern, denn in der betreffenden Nacht hat es in Strömen geregnet. Die Stadt Peitz und besonders die jungen Künstler der Oberschule „Peitzer Land“ hoffen, dass es zielführende Hinweise zu diesem Fisch-Raub gibt. Informationen dazu nimmt die Polizei, die Peitzer Verwaltung oder das Museum entgegen.

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