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Phosphor - Segen und Fluch zugleich - Märkischer Bote - Märkischer Bote
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Phosphor – Segen und Fluch zugleich

5. April 2019 | Von | Kategorie: Cottbus |

Öffentliche Ringvorlesung: „Wassergespräch Lausitz“ 1. Lektion im Jahr 2019 am 9. April.

Cottbus (I.A.) Phosphor ist für alle Organismen und von hoher Bedeutung. Pflanzenwachstum ist ohne Phosphor nicht möglich. Da er von Natur aus nicht im Überschuss vorhanden ist, wird er in der Landwirtschaft als Düngemittel eingesetzt. Ohne Phosphordüngung wäre die Ernährung für bald acht Milliarden Menschen nicht möglich. Wissenschaftler glauben, dass die maximale Phosphorförderung noch in diesem Jahrhundert erreicht wird. Es kam schon zu massiven Preissteigerungen für Phosphordünger. Allerdings: Ein Überschuss an Phosphor führt in Gewässern zur Überdüngung und heftigem Algen- Wachstum. Dieses als Eutrophierung bezeichnete Phänomen macht auch nicht vor Gewässern der Lausitz halt. Die Oberlausitzer Talsperre Quitzdorf leidet unter massenhafter Vermehrung von Algen und toxischen Cyanobakterien. Die Folge: trübes Wasser, jährliche Badewarnungen und Verfehlung der Ziele der EU-Wasserrahmenrichtlinie. Wie gelangt Phosphor in die Talsperre, wie lässt sich der Eintrag verringern?
Diesen Fragen sind die Vortragenden Dr. Christoph Gerstgraser und Mathias Schuster nachgegangen. In der ersten Ringvorlesung des Sommersemesters präsentieren sie ihre Erkenntnisse aus mehrjährigen Untersuchung im 177 km² großen Quitzdorf-Gebiet.
Die BTU Cottbus-Senftenberg und Wasser-Cluster-Lausitz e.V. laden am 9. April 2019, 17.30 bis 19 Uhr, ins Cottbuser Lehrgebäude 1A, Hörsaal 2, ein.

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