Lehrkräfte formulieren Forderungs-Katalog:
Region (ysr). Am Dienstag, 24.11. kamen Lehrkräfte aus den Schulen in Cottbus, Dahme-Spreewald, Elbe-Elster, Oberspreewald-Lausitz und Spree-Neiße in den Cottbuser Messehallen zu ihrer jährlichen Personalversammlung zusammen. Gemeinsam haben sie einen Forderungskatalog erarbeitet, der sich an zuständige Stellen wie Gewerkschaften, Verbände, Landesregierung und Landtag wendet. Das Ziel: die Attraktivität im öffentlichen Dienst deutlich zu steigern. Kein neues Ersuchen seitens der Pädagogen. Seit Jahren setzen sie sich für bessere Lehrbedingungen ein. Mit dem schriftlichen Antrag sollen nun endlich Veränderungen auf den Weg gebracht werden. Wichtige Inhalte bilden unter anderem die Möglichkeit, auch Seiteneinsteiger bei der Stellenbesetzung zu berücksichtigen. Zudem soll die Attraktivität des Lehrberufs durch verbesserte Einstiegsbedingungen und die Übertragung von Tarifbeschäftigten gesteigert werden. Eine Umsetzung soll erst nach Ablauf von zwei Jahren möglich sein. Weiterhin fordern die Lehrer Entlastungen für Schulleiter, Klassengrößen und die Erhöhung des Vertretungsbudgets.
Im Januar 2016 beginnen die Verhandlungen. Die Pädagogen hoffen darauf, dass ihre schriftlich eingereichten Forderungen nun endlich Gehör bei den verantwortlichen Stellen finden, nicht nur in ihrem Sinne sondern vor allem auch im Sinne aller Schüler, die ein Recht auf eine gute
(Aus-)Bildung haben.








Schreibe einen Kommentar