Die Kinder haben noch eine Woche Ferien, in den Direktions- und Lehrerzimmern aber rauchen längst die Köpfe. Leerstellen-Stundenpläne sind zu stricken, um nicht ganze Fachlinien streichen zu müssen. Die Personalsituation an deutschen und auch brandenburgischen Schulen bleibt eine Katastrophe. Einschlägige Hochrechnungen sind seit 1990 immer fehlgeschlagen, und so wird es auch künftig sein. Schönrechner sehen eine leichte Besserung, kritische Institute sprechen von deutschlandweit 177.500 fehlenden Lehrkräften bis 2035 – eine Verdreifachung des Notstandes von 2023. Brandenburg schlittert im schlechten Durchschnitt mit. Getan wird gegen das Fiasko – nichts! Der Krampf, mit dem das einschlägige Ministerium für Bildung, Jugend und Sport seitenweise das Internet verstopft, kann nicht als Lösungsversuch gelten. Auf 41 Seiten zu je zehn Positionen werden Freistellen ausgeschrieben, lustlos und meist ohne Ortsangaben. Wer sich eigeninitiativ online bewerben will, kann das fast formlos tun. Als „besonders wichtige Voraussetzung“ wird nur ein Impfnachweis gegen Masern gefordert. Dass Abschlüsse im Lehramt eine untergeordnete Rolle spielen, weiß inzwischen jedes Kind (viele spüren es auch), und so steuert die Branche inzwischen auf einen Anteil von bald 20 Prozent Personal ohne Abschluss zu. Wer gar nix studiert hat, möge wenigstens vermerken, ob er oder sie irgendeine abgeschlossene Lehre hat, bittet das MBJS im Internet. Man kann sich des Eindrucks nicht erwehren, es mit von „Seiteneinsteigern“ geschultem Personal zu tun zu haben. Es muss endlich gelingen, von Hochschulen exzellent ausgebildete Lehrer vor die Klassen zu stellen, ihnen optimale Bedingungen in intelligenter Schulpolitik zu bieten, ihnen hohe Achtung und gutes Geld zu geben. Dann werden sie – vielleicht – die Anforderungen, die sich auch durch die hohe Kindezahl zuströmender Ausländer verschärfen, meistern. Es geht um unser aller wichtigstes Gut, um unsere klugen Kinder. J.H.
Hauptsache geimpft
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