Rock-Poet besucht Heimatstadt Guben

160305rock
Gubens amtierender Bürgermeister Fred Mahro (l.) begrüßte am Mittwoch Ulli Zelle und Heinz Rudolf Kunze (r.) im Stadt- und Industriemuseum Foto: Stadt Guben

Heinz-Rudolf Kunze gesteht, gern an seinen Herkunftsort zurückzukehren:
Guben (MB). Am Mittwoch hat Heinz Rudolf Kunze die Neißestadt besucht. Grund dafür sind Dreharbeiten für das nächste „Heimatjournal“, das bereits am Samstag um 19 Uhr im rbb-Fernsehen ausgestrahlt wird. In dem Bericht führen Heinz Rudolf Kunze und Moderator Ulli Zelle durch die bewegte Geschichte der Zwillingsstadt Guben-Gubin und besuchen Orte, an denen sie noch heute sehr lebendig ist: das Gubener Rathaus mit dem Stadt- und Industriemuseum als einstige Hutproduktionsstätte, die länderverbindende Theaterinsel, das Areal der ehemaligen Villa Wolf am polnischen Neißeufer oder Kunzes Elternhaus an der Gubiner Winzerstraße. Dabei stößt das Duo mehrfach auf einen Satz: Gubener Tuche, Gubener Hüte, weltbekannt für ihre Güte. „Ich komme immer wieder gern nach Guben – an den Ort meiner Herkunft“, sagt Kunze am Rande der Dreharbeiten. Sowohl der väterliche als auch der mütterliche Teil seiner Familie stammt aus dem heutigen Gubin. Mutter Gerda Lehmann, einst Leiterin der Säuglingsstation am Wilke-Stift, und Vater Rudi Kunze fassten nach dessen Heimkehr aus der Kriegsgefan-genschaft im Jahr 1956 den Entschluss, nach Westdeutschland zu gehen. Aufgewachsen ist er in Osnabrück.