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Schnabelparadies in Schorbus - Märkischer Bote - Märkischer Bote
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Schnabelparadies in Schorbus

7. Dezember 2018 | Von | Kategorie: Cottbus |

Seltene und einzigartige Gänse- und Entenarten finden hier ein sicheres zu Hause.

Schnabelparadies in Schorbus

Hinter dem kunstvollen Torbogen gibt es so manches zu entdecken, zum Beispiel einen schneeweißen Pfau oder einen gehörnten Hahn | Foto: F. Kuhr

Schorbus (lb). Die Rote Liste vom Aussterben bedrohter Tierarten wird stetig länger. Ein „Tierverrückter“ aus Schorbus bei Drebkau hat es sich zur Lebensaufgabe gemacht, einige Geflügelrassen aus aller Welt vor diesem Schicksal zu bewahren. Zwanzig Gänse- und zwanzig Entenarten beherbergt Wolfgang Zakel auf seinem 7000 Quadratmeter großen Grundstück. Die Welt zu Gast in Schorbus: Hottentottenenten aus Südafrika, Hühnergänse aus Australien, Marmelenten aus Russland, Brautenten aus Nordamerika.
Gern führt der Tierliebhaber persönlich Besucher durch seinen Zucht- und Arterhaltungspark. Er kennt Geschichten und Anekdoten zu all seinen Tieren. Hier befinden sich Mensch und Tier im Einklang.
Besonders stolz ist er auf seine Hawaiigänse. Es ist die seltenste Gänseart und stark vom Aussterben bedroht. Lediglich 1000 Tiere gibt es nur noch. Zakel engagiert sich in einem Aufzuchtprogramm für die Erhaltung dieser und anderer Arten.
Seine Tiere tauscht er nur mit erfahrenen Züchtern.

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