Schneller zur Vereins-Webseite in Kolkwitz

Kooperation ermöglicht günstige Erstellung

Auszubildende erstellen unter professioneller Anleitung kostenlos Internetseiten für Vereine, Institionen und Unternehmen. Die Gemeinde Kolkwitz schloss dafür eine Kooperation mit dem Förderverein für regionale Entwicklung e.V. in Potsdam Foto: Förderverein für regionale Entwicklung
Auszubildende erstellen unter professioneller Anleitung kostenlos Internetseiten für Vereine, Institionen und Unternehmen. Die Gemeinde Kolkwitz schloss dafür eine Kooperation mit dem Förderverein für regionale Entwicklung e.V. in Potsdam Foto: Förderverein für regionale Entwicklung

Kolkwitz (MB). Mit dem Webseiten-Förderprogramm „Kolkwitz vernetzt“ wurde jetzt ein neues Kooperationsprojekt zwischen der Gemeinde Kolkwitz und dem Förderverein für regionale Entwicklung e.V. ins Leben gerufen. Vor allem die Institutionen und Bürger von Kolkwitz sollen von den Vorteilen des Projektes profitieren.
Seit fast zehn Jahren entwickelt der Förderverein für regionale Entwicklung aus Potsdam mit seinen Azubis und Studierenden kostenfrei Internetseiten für Kommunen, öffentliche Einrichtungen und Vereine. Die Qualität der Arbeit sprach sich schnell herum. So konnten im Verlauf der Zeit über 3 000 Webseitenprojekte erfolgreich realisiert werden. Auch die Verwaltung der Gemeinde Kolkwitz arbeitet schon lange mit dem Förderverein zusammen. Gemeinsam entwickelte man die Gemeindewebseite.
Aufgrund der erfolgreichen bisherigen Zusammenarbeit entschlossen sich beide Partner, das Förderprogramm „Kolkwitz vernetzt“ ins Leben zu rufen. In den kommenden Monaten werden der Gemeinde hierfür exklusiv zehn Projektplätze reserviert.
Dank günstiger Förderkonditionen können interessierte Institutionen aus Kolkwitz mit den Azubi- und Studentenprojekten kostenfrei eine eigene Internetseite erstellen oder eine bestehende Homepage überarbeiten lassen. Nur die Einrichtung der Internetadresse und die Bereitstellung des entsprechenden Speicherplatzes sind gebührenpflichtig. Mit dem benutzerfreundlichen Verwaltungsprogramm kann die Pflege der Webseite einfach und bequem selbst betrieben werden, ohne dass Programmierkenntnisse erforderlich sind.
Das Förderprogramm richtet sich vor allem an öffentliche und soziale Einrichtungen, Vereine, Initiativen, Kirchen und Unternehmen. „Natürlich stehen den Auszubildenden bei jedem Projekt immer erfahrene Betreuer zur Seite. Die hohe Qualität jeder Webseite muss sichergestellt sein“, sagt Projektkoordinatorin Lisa Behnke.
Zu Beginn startet das Förderprogramm „Kolkwitz vernetzt“ mit zehn Teilnehmerplätzen, die exklusiv für die Interessenten aus der Gemeinde reserviert werden. Bei der zu erwartenden guten Annahme des Programms wird der Förderrahmen aufgestockt. Infos dazu auf www.kolkwitz.de und auf www.azubi-projekte.de mit erfolgreichen Beispielen.


Kommentare

Ein Kommentar zu „Schneller zur Vereins-Webseite in Kolkwitz“

  1. Kommentar zum Artikel “Schneller zur Vereins-Webseite in Kolkwitz” :Ohne die Vereinsarbeit und ihre wichtige Rolle in unserer Gesellschaft diskreditieren zu wollen, stelle ich die Frage” was werden die Azubis und Studenten, die hier so entspannt und fröhlich in die Kamera blicken, nach ihrer Ausbildung im “Förderverein für regionale Entwicklung” tun? Wahrscheinlich nicht als Webdesigner tätig sein!!! Denn sie werden auf der Suche nach bezahlter Arbeit feststellen, Webseitenerstellungen werden kostenfrei durch Fördervereine angeboten- also nichts mit einer gut bezahlten Tätigkeit, egal ob im Angestelltenverhältnis oder freiberuflich. So ergeht es immer mehr Gewerbetreibende und Freiberufler. Ihre Arbeit wird durch “Kostnix e.V.” übernommen. Laut Text des Artikels sollen insbesondere öffentliche Einrichtungen, die Kirche und ansässige Unternehmen von diesem Angebot partizipieren.Warum? Sind die genannten Institutionen nicht in der Lage Arbeit anständig zu bezahlen? Das bedeutet Arbeitsplätzevernichtung und somit Verlust bei den Gewerbe- und Einkommensteuereinnahmen. Im Gegenteil, es werden Steuergelder für die Bildung solcher kontraproduktiven Fördervereine ausgegeben.
    Die Möglichkeit der Bildung von Vereinen, auch mit Unterstützung von Steuergeldern, muss selbstverständlich erhalten bleiben. Dadurch können wir unseren Kindern und Jugendlichen in ihrer Freizeit unter anderem auch die Freude an der Erstellung von Webseiten vermitteln und an Kunst, Kultur und Sport herangeführen, ohne dass finanzielle Barrieren dies verhindern. Als sehr gute Beispiele hierfür stehen das Kindermusical und das Kinder- u. Jugenensemble Pfiffikus in Cottbus.
    Fördervereine sollten jedoch keine gewerbliche Leistungen kostenfrei bzw. zu einem zu geringem Kostensatz anbieten bzw. übernehmen dürfen. Denn sonst ist die Vereinsarbeit falsch verstanden.
    Petra M. aus Klein Loitz

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert