
Bürgermeister und Landrat kämpfen für Landratsamt im Seenland / Lausitzkreis ist vom Tisch
Senftenberg (trz). Senftenberg will unbedingt Kreisstadt bleiben. Natürlich auch im Zuge einer möglichen Kreisreform. Das haben Bürgermeister Andreas Fredrich (SPD), Landrat Siegurd Heinze (parteilos) sowie Kreistagsvorsitzende Martina Gregor-Ness (SPD) gemeinsam bekundet. Das Trio übergab an das Innenministerium ein 64-seitiges Bewerbungsschreiben. Darin werden die Vorzüge aufgelistet, warum Senftenberg nach nach der Kreisreform Sitz des Landratsamtes bleiben sollte. Dazu gehören unter anderem der Sitz der BTU Cottbus/Senftenberg, die hervorragende verkehrsliche Anbindung, umfangreiche räumliche Kapazitäten und nicht zuletzt der inoffizielle Titel „Hauptstadt des Lausitzer Seenlandes.“ Die Stadt als Wirtschafts,- Bildungs- und Kulturzentrum im Süden Brandenburgs „biete beste Voraussetzungen bei Änderungen der Verwaltungsstrukturen“, lautet das Fazit des Schreibens. Bereits zu Jahresbeginn hatte das Innenministerium die Kommunen dazu aufgefordert, ihre Vorzüge für einen Kreissitz zu präsentieren. Der OSL-Kreis hatte in seiner Sitzung vom März mit sehr großer Mehrheit der entsprechenden Stellungnahme der Kreisverwaltung seinen Segen erteilt. Allerdings stimmte das Gremium dem Potsdamer Vorschlag der Neubildung eines Großkreises Niederlausitz, der sich aus dem OSL-, dem Elbe-Elster- und dem Spree-Neiße-Kreis sowie der bis dato kreisfreien Stadt Cottbus zusammensetzen würde, nicht zu.
Diese Idee ist jetzt ohnehin vom Tisch. Diese Woche wurde bekannt, dass nunmehr die Kreise Oberspreewald-Lausitz und Elbe-Elster zu einem Gebilde fusionieren sollen. Gleichfalls würden Cottbus und Spree-Neiße zusammengehen.






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