
Stadt lädt zu ihrem Jahresempfang mit 200 Gästen / Vereine kooperieren:
Spremberg (trz). Rund 200 Gäste sind der Einladung der Stadt Spremberg zu ihrem traditionellen Jahresempfang gefolgt. Neben der Unterzeichnung der neuen Städtepartnerschaft zwischen Spremberg und dem russischen Schelesnogorsk ging es um ein Resümee über das „turbulente Jahr 2015“, wie es Bürgermeisterin Christine Herntier formulierte. Da war beziehungsweise ist zunächst das riesige Flüchtlingsproblem, das bislang aber recht unkompliziert gelöst werden konnte. Derzeit leben rund 450 Asylanten in der Spreestadt. Die meisten haben inzwischen eigene Wohnungen bezogen. Dann kam das Stadtoberhaupt natürlich nicht an den gravierenden wirtschaftlichen Veränderungen in der Region herum, Stichwort Vattenfall-Verkauf und Gewerbesteuerrückforderung des Bergbau- und Energiekonzerns. Als Meilenstein bezeichnete Herntier die Gründung der „Innovationsregion Lausitz“, die künftig die Interessen der Region bündeln und mit lauter Stimme nach außen tragen soll.
Anja Kießlich vom Tourismusverein „Spremberger Land“ präsentierte das neue Projekt der Kooperation zwischen drei Vereinen der Stadt. Die Touristiker arbeiten jetzt mit dem City-Werbering sowie dem Laga-Verein zusammen. Zunächst sollen die Leute nach ihren Wünschen und Bedürfnissen befragt und anschließend aus diesen Ideen Zukunftsprojekte entwickelt werden. Man befinde sich, so Kießlich, bereits auf einem sehr guten Weg.
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