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Im Staatstheater dreht sich weiter das Personalkarussell

Cottbus | Von | 4. Februar 2022

Operndirektor Staatstheater

Operndirektor (und Intendant) Stephan Märki und seine Stellvertreterin Jasmina Hadžiahmetovi, Oberspielleiterin des Musiktheater-Ensembles. Noch. Alles „offen“? Hnr.

Cottbus (MB/h.) Selbst großartige Inszenierungen wie die aktuelle Oper „Othello“ kommen derzeit kaum auf die Bühne des Brandenburgischen Staatstheaters in Cottbus, und wenn, fehlt das Publikum. Letzten Freitag war das Haus bei einer wunderbaren Aufführung mit Xavier Moreno in der Titelpartie und der brillanten Tanja Christine Kuhn in der Rolle der Desdemona kaum zur Hälfte besetzt. Allein an Corona dürfte das nicht gelegen haben.
Kein Glücksgefühl für Regisseurin Jasmina Hadžiahmetović. Die Oberspielleiterin und stellvertretende Operndirektorin wird nun mit Katharina Duda, geschäftsführende Dramaturgin für Musiktheater, Ballett und Konzert, das Staatstheater Cottbus verlassen. Beide wechseln (spätestens) zu Beginn der Spielzeit 23/24 ans Tiroler Landestheater Innsbruck. Dort steht ihnen die gemeinsame Leitung der Sparte Musiktheater in Aussicht.
Intendant Stephan Märkis Kommentar befremdet. Er spricht von
„tiefem künstlerischen und menschlichen Vertrauen“, so hervorragende Kräfte vorzeitig aus den Festverträgen zu entlassen. Er freue sich sehr über ihr berufliches Weiterkommen. Theaterfreunde fragen entsetzt: „Ja, sind wir denn eine Provinzbühne?!“
Hadžiahmetović und Duda haben sich auf einen gemeinsamen tröstlichen Text verständigt: „Die Zusammenarbeit mit dem ganzen Team war auch in der Corona-Zeit stets von großer Freude, Qualität und Produktivität gekennzeichnet. Das Staatstheater Cottbus betrachten wir als eine prägende Station in unserer Laufbahn.“
Bis zum Ende dieser Spielzeit setzen beide ihre Arbeit am Staatstheater Cottbus fort, heißt es, falls sich nicht vorher Nachfolger finden. Nach der Intendanz selbst, dem geschäftsführenden Vorstand, der Stelle des Chefdirigenten und damals vollkommen überraschend des Schauspieldirektors ist nun auch die Oper im Straucheln. Das Personalkarussell des Hauses, für das die Verantwortung zu annähernd gleichen Teilen beim Brandenburgischen Kulturministerium und bei der Stadt liegt, steht nicht still. Zum Glück bleibt noch die Freude auf eine Arbeit von Jasmina Hadžiahmetović und Katharina Duda: „Le nozze di Figaro“, Premiere am 26. Februar 2022.

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