Landratswahl geht in die Verlängerung.
Spree-Neiße (MB). Bei der Landratswahl im Landkreis Spree-Neiße am vergangenen Sonntag, 8. März, hat keiner der vier Kandidaten die absolute Mehrheit erreicht. Damit kommt es am 22. März zu einer Stichwahl zwischen der AfD-Kandidatin Christine Beyer und dem CDU-Bewerber Martin Heusler.
Nach dem vorläufigen Endergebnis lag Christine Beyer (AfD) mit 42,41 Prozent der Stimmen deutlich vorn. Auf Platz zwei folgte Martin Heusler (CDU), der 30,52 Prozent der Stimmen erhielt. Der SPD-Kandidat Heiko Jahn kam auf 20,44 Prozent, während Robert Hanschke von Die PARTEI 6,63 Prozent erreichte.
Die Wahlbeteiligung im Landkreis lag bei 54,82 Prozent. Insgesamt waren rund 94.000 Bürger zur Stimmabgabe aufgerufen. Da kein Bewerber mehr als die Hälfte der gültigen Stimmen erreichte, schreibt das Brandenburgische Kommunalwahlgesetz eine Stichwahl zwischen den beiden bestplatzierten Kandidaten vor.
Mit der Wahl wird die Nachfolge des bisherigen Landrats Harald Altekrüger (CDU) entschieden, der seit 2010 an der Spitze des Landkreises steht und 2026 nicht mehr kandidiert. Seine Amtszeit endet im Mai dieses Jahres.
Die Stichwahl am 22. März dürfte damit richtungsweisend für die politische Zukunft des Landkreises sein. Dann entscheiden die Wähler, ob künftig die AfD oder die CDU das Landratsamt in Spree-Neiße führen wird.
Die Bürger der Stadt Forst haben am Sonntag zudem über das Bürgermeisteramt entschieden.
Taubenek bleibt Bürgermeisterin von Forst
Amtsinhaberin Simone Taubenek setzte sich dabei gegen ihren Herausforderer Ingo Bochmann von der AfD durch und bleibt damit weitere Jahre Stadtoberhaupt.
Nach dem vorläufigen Endergebnis erhielt die parteilose Kandidatin Simone Taubenek rund 58,8 Prozent der Stimmen. AfD-Kandidat Ingo Bochmann kam auf etwa 41,2 Prozent. Damit konnte Taubenek die Wahl bereits im ersten Wahlgang für sich entscheiden.
Fred Mahro bleibt Bürgermeister von Guben
Die Gubener haben am Sonntag, über ihr Stadtoberhaupt abgestimmt. Amtsinhaber Fred Mahro (CDU) konnte sich dabei knapp gegen seinen Herausforderer Steffen Rosenkranz durchsetzen und bleibt damit Bürgermeister der Neiße-Stadt. Nach dem vorläufigen Endergebnis erhielt Mahro die Mehrheit der Stimmen und verteidigte damit sein Amt.
Rosenkranz, der als Einzelkandidat angetreten war, lieferte sich mit dem Amtsinhaber ein enges Rennen. Am Ende entschieden lediglich rund 245 Stimmen zugunsten des CDU-Politikers.
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