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"Sugar" Musical im Staatstheater Cottbus - Märkischer Bote - Märkischer Bote
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„Sugar“ Musical im Staatstheater Cottbus

26. August 2016 | Von | Kategorie: Cottbus |

Die süße Ukulele-Spielerin Sugar Kane (Debra Stanley) bringt die Herren um den Verstand Foto: Marlies Kross

Sugar serviert: Schwungvolles Verwechslungsspiel zu mitreißender Musik

Cottbus. Der Spätsommer im Staatstheater Cottbus wird heiß. Im Musical „Sugar“, frei nach dem Klassiker „Manche mögen‘s heiß“, mit den unvergessenen Schauspielgrößen Marylin Monroe, Tony Curtis und Jack Lemmon, wird gesungen und getanzt, dass die Schwarte kracht.
In den Hauptrollen Hardy Brachmann und Heiko Walter, die die beiden Vollblutmusiker Joe und Jerry im Chicago der 1920er Jahre verkörpern. Mit Gelegenheitsjobs halten sich die beiden Freunde mehr schlecht als recht über Wasser und erobern sich bereits zum Musicalauftakt dank wortgewandtem, komödiantischen Schlagabtausches die Herzen des Publikums. Die Lage spitzt sich plötzlich dramatisch zu, als sie unfreiwillig Augenzeugen eines Mafiaüberfalls werden. Dieser bringt sie ganz oben auf die Abschussliste vom allzeit grandios steppenden Gangsterboss Gamaschen-Colombo (Alexander von Hugo), der Köpfe rollen sehen will. Joe und Jerry selbst sehen nur einen Ausweg: Sie müssen die Stadt verlassen und das sofort. Da scheint es wie ein glücklicher Wink des Schicksals, dass gerade in diesem Moment ein Bass und ein Saxophon für ein Gastspiel im fernen Miami gesucht werden. Einziger Haken, die autoritäre und stets auf äußerste Disziplin bedachte Kapellleiterin Sweet Sue (Carola Fischer) duldet keine Männer in ihrem Ensemble. Das ist die Geburtsstunde von Josephine alias Joe und Daphne alias Jerry, die nun ganz schnell ihre weibliche Seite entdecken müssen. Ein brenzliges Unterfangen im Angesicht der außergewöhnlich schönen Aussichten im Schlafwagen gen Florida. Vor allem Ukulele-Spielerin Sugar Kane (Debra Stanley) bringt die beiden Herren mit ihrer süßen, sexy Art mächtig ins Schwitzen, wenn es darum geht, ganz in ihrer Rolle zu bleiben. Joe kann sich der reizenden Brünetten, die in Punkto Männer keine Lust mehr hat, immer nur den „kurzen Zipfel der Wurst“ zu erwischen, nur schwer erwehren. Als dann auch noch Millionär Osgood, stimmgewaltig und mit viel komödiantischem Gespür dargestellt von Andreas Jäpel, völlig hingerissen ist von dem Mannsweib Daphne und sogar um deren Hand anhält, scheint das Chaos perfekt. Das Publikum erwartet eine amüsante, schwungvolle Reise in die Zeit der amerikanischen Prohibition mit knallharten Ganoven, mitreißender Musik und überzeugenden Darstellern – viel Witz und Charme, nah am Original ohne dabei ein Abklatsch zu sein.
Nächste Vorstellungen: 1., 2., 4., 7., 10., 11. und 17.9.    ysr.




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