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Thomas Bergner stellte sich in vertrauter Runde als Cottbuser OB-Kandidat vor

Cottbus | Von | 10. Juni 2022

Thomas Bergner

Thomas Bergner (CDU) kandidiert in Cottbus für das Oberbürgermeister-Amt. Er möchte fortsetzen, „was Holger Kelch für Cottbus begonnen hat“, erklärte er zum Wahlkampfauftakt. Foto: J.Hnr.

Cottbus (hnr.) Kraftvolle politische Statements blieben aus beim ersten Aufschlag zum OB-Wahlkampf von CDU-Kandidat Thomas Bergner. Es waren Mitglieder seiner Partei und einige Vertraute gekommen, um zu hören und zu spüren, wie der ehemalige Leistungssportler (im Stabhochsprung DDR-Spitze) den Anlauf nimmt. Die Latte liegt hoch; unter den Bewerbern sind nun drei aus dem Sportfach. Neben Bergner sind das der populäre Stadtsportbund-Chef Tobias Schick (SPD) und der erfolgreiche Fußballer (jetzt Lehrer) Sven Benken für UNSER COTTBUS. Um das Schicksal der Sportstadt Cottbus, die input nötig hat, müsste es mit einem dieser Kandidaten niemandem bange sein. Was aber wird mit der City-Brache, wie lässt sich das Defizit an Transparenz abbauen, um Bürger wieder für Stadtpolitik zu begeistern? Dazu war noch nichts zu hören beim Einstieg des Ströbitzers in den Wettkampf um die beste Höhe im künftigen kommunalen Niveau.
Thomas Bergner hatte den Auftritt am frühen Abend im „Brau & Bistro“, freies Essen und Getränk für Geladene eingeschlossen, sehr persönlich angelegt. OB zu werden, sei nicht Teil seines Lebensplans gewesen, räumte der Leiter der Geschäftsbereiche Umwelt, Ordnung/Sicherheit und Bürgerservice, ein – bis den Dezernenten nach Kelchs Rückzugserklärung Alt-OB Waldemar Kleinschmidt und bald darauf weitere CDU-Leute ansprachen, über diese Aufgabe nachzudenken. Er liebe Cottbus und war durchaus bereit, sich für die Stadt einzusetzen, aber zu einer solchen Herausforderung, die, wie nach öffentlichen Vorwürfen zuletzt spürbar wurde, nicht immer angenehm sein muss, ja zu sagen, musste vor allem in der Familie abgestimmt sein. Seine Frau entschied sich dafür, ihn zu unterstützen. Bergner stand zunächst innerhalb der Stadt-CDU mit sechs weiteren Anwärtern zur Kandidaten-Auswahl. Er bekam schließlich über 96 Prozent Zustimmung. Ein starkes Votum aus einer im Gestalten von Stadtpolitik erprobten Partei. Er wolle den Weg fortsetzen, den Holger Kelch jetzt noch geht, erklärte Bergner und nannte die bekannten Punkte des Strukturwandels, aber auch die Stärkung der Innenstadt und die Entwicklung des CO2-freien Stadtteils am Cottbuser Ostsee.
Zuvor hatte CDU-Kreisvorsitzender Martin Ruske starke Worte für den Kandidaten gefunden. Thomas Bergner habe zuletzt in der kritischen Corona-Phase als Leiter des Krisenstabes Führungsqualität zum Wohle der Stadt bewiesen. „Seine Parteikollegen bringen ihm großes Vertrauen entgegen. Er kann in anspruchsvoller Zeit für einen weiteren erfolgreichen Weg dieser Stadt garantieren.“

Der so Gelobte ließ keinen Zweifel daran, dass ihm die „Spielregeln“ des Hauses, das er im Falle eines Wahlerfolges zu führen hätte, genauestens bekannt sind. Seit 1993 arbeitet er in der Stadtverwaltung und genießt dort viel Vertrauen. Einfach sei es mit der Fülle der Aufgaben nicht, „aber“, so erklärte er nun schon mutig, „Sie können glauben, dass ich weiß, welche Tür man im Rathaus aufmachen sollte und welche lieber nicht.“ Damit ließ er nun allerdings einige seiner gewogenen Zuhörer rätselnd zurück.

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