Wassergespräch Lausitz am 13. Januar in Cottbus

Neue Wasser-Realitäten.

Cottbus (I.A.) Am Dienstag, 13. Januar, steht auf dem BTU-Zentralcampus, Lehrgebäude 1 A, Hörsaal 2, ab 17.30 Uhr das nächste „Wassergespräch Lausitz“ im Plan.
Die Gewässer 2. Ordnung im Braunkohlenrevier stehen diesmal im Focus. Jahrhundertelange Braunkohlegewinnung im Lausitzer Revier hat erhebliche Spuren im Wasserhaushalt und im Unterlauf der Fließgewässer hinterlassen. Die bergbauliche Absenkung des Grundwassers erzeugte große Absenkungstrichter, was zum Austrocknen vieler Gewässer führte. Andererseits wurde gehobenes Sümpfungswasser in einige Fließgewässer, beispielsweise die Spree, eingeleitet. So leiden Fließgewässer nicht nur unter Wassermangel, sondern haben teils künstlichen Wasserüberschuss.

Mit dem Ende der Braunkohlegewinnung werden sich die Grundwasserstände wesentlich ändern. Fließgewässern werden sich „neuen Realitäten“ anpassen. Ob damit ein Wasserüberfluss oder Wassermangel verbunden sein wird, damit beschäftigt sich der Vortrag. Im Vortrag werden die wesentlichen wasserwirtschaftlichen Zusammenhänge dargestellt sowie Praxisbeispiele vorgestellt.

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