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„Wer hier lernt, ist tiefer verwurzelt“ - Märkischer Bote
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„Wer hier lernt, ist tiefer verwurzelt“

13. Juni 2014 | Von | Kategorie: Cottbus |

„Wer hier lernt, ist tiefer verwurzelt“

Wolfgang Noack (M.), Geschäftsführer des Cottbuser Ingenieurbüros G. Fleischhauer, erhielt aus den Händen von Oberbürgermeister Frank Szymanski (l.) und Hans-Joachim Waury, Vizepräsident der Handwerkskammer Cottbus, das Silberne Ehrenzeichen. Insgesamt wurden zwölf Ehrenzeichen vergeben Fotos: Foto Kliche

Wolfgang Noack setzt auf gute Ausbildung und attraktive Arbeitsplätze / Insgesamt wurden 98 Jubilare im Spreewald geehrt:
Cottbus (ha). Zur alljährlichen Ehrung von Handwerksmeistern mit Diamantenen und Goldenen Meisterbriefen überreichte die Handwerkskammer Cottbus in Lehde auch zwölf Unternehmern das Goldene beziehungsweise Silberne Ehrenzeichen für besondere Verdienste im Handwerk. Einer von ihnen ist Wolfgang Noack.
Der Diplomingenieur gründete zusammen mit Peter Hannemann 1990 das Unternehmen. Inzwischen hat Peter das Zepter an seinen Sohn Ralph weitergegeben, und auch ein Sohn von Wolfgang Noack ist als Geschäftführer in der G. Fleischhauer Cottbus tätig, sein zweiter Sohn hat die Karriere begonnen. „Als Familienvater und Großvater gehört die Förderung des Nachwuchses zu den wichtigsten Aufgaben“, erklärt Wolfgang Noack die Firmenphilosophie, zu der außer der ständigen Aus- und Weiterbildung die familienfreundliche Organisation und die Beteiligung der Mitarbeiter am Unternehmenserfolg gehören. „Wir bilden derzeit 17 Jugendliche in acht Berufen aus. Zum einen für unsere Firma, zum anderen auch, um qualifiziertes Personal für Südbrandenburg bereit zu stellen. Denn wir haben nur eine Chance, die Jugendlichen hier in der Region zu halten, wenn sie auch in der Heimat einen Beruf lernen können. In der Ausbildungszeit verwurzeln die jungen Leute. Und Arbeitsplätze gibt es“, weiß der Ingenieur. Damit theoretische und praktische Ausbilder an einem Strang ziehen, engagiert er sich seit 2006 im Berufsbildungsausschuss der Handwerkskammer Cottbus. Ralph Hannemann wirkt zudem als stellvertretender Obermeister in der Elektrotechniker-Innung Niederlausitz mit. Für so viel Engagement über das übliche Maß hinaus wurde das Unternehmen bereits mit dem Ausbildungspreis der Cottbuser Kammer und mit dem Ausbildungspreis der Landesregierung geehrt.
Auch in Zukunft soll das Unternehmen stabil aufgestellt sein, so Wolfgang Noack. Deshalb gibt es neben dem Stammsitz in Cottbus und der Niederlassung in Schwarze Pumpe seit einigen Jahren auch wachsende Niederlassungen in Berlin und in der boomenden Stadt Dresden. „Ich hoffe, dass es uns gelingt, eine Kooperation mit einem polnischen Unternehmen zu schließen, um Synergieeffekte und mehr Projektaufträge zu erhalten“, so der Unternehmer. Ein erstes Beschnuppern der anderen Mentalität erfolgte bereits und machte Mut.
Und noch ein Punkt der Firmenphilosophie verlangt regelrecht nach jungen, engagierten Mitarbeitern: „Wir sind auch in der Forschung aktiv und ständig auf der Suche nach innovativen Lösungen für unsere
Kunden. Das ist ein Alleinstellungsmerkmal und schafft großes Vertrauen und Kundenzufriedenheit.“ So ist im Branitzer Pückler-Museum ein elektronisches interaktives Buch zu nutzen, wurden eine automatische Steuerung für Beschallungsanlagen in großen Hörsälen entwickelt und wird derzeit an optimierter firmeninterner Kommunikation geforscht, die später anderen Unternehmen zugute kommen soll. Weitere Beispiele ließen sich nennen.




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