Städtische Sammlung soll an die SFPM-Stiftung übertragen werden.
Cottbus (MB/FH). Seit 1913 sammelt die Stadt Cottbus Gemälde des weltweit bekannten Malers aus Cottbus Carl Blechen und seinen Zeitgenossen. Die Sammlung, die 513 Gemälde, Grafiken und Zeichnungen umfasst, wanderte bis zum Zweiten Weltkrieg von städtischen Zuständigkeiten (Statistikbehörde, Büro des OB, Stadtmuseum, Neues Museum, Stadtarchiv) und Orten (altes Rathaus, Haus des Oberbürgermeisters, Logengebäude) hin und her.
1945 kam es zu Kriegsverlusten, nach denen bis heute gesucht wird. Seit 1946 wird die Carl-Blechen-Sammlung der Stadt Cottbus durchgehend in Branitz aufbewahrt und seit 2022 per Treuhandvertrag durch die Stiftung Fürst-Pückler-Museum Park und Schloss Branitz (SFPM) wissenschaftlich und konservatorisch betreut sowie in den Fürstenräumen des Schlosses dauerhaft ausgestellt. Nun soll dieses städtische „Tafelsilber” an die Stiftung (ergebnisneutral) übertragen werden, das schlagen zumindest das Kulturamt der Stadt sowie die Stiftung selbst vor. Die Verteile lägen in der besseren Betreuung der Sammlung durch die Stiftung. Das letzte Wort haben die Cottbuser Stadtverordneten. Ihnen soll eine entsprechende Vorlage in den Ausschusssitzungen im Mai vorgelegt werden.
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