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Wo Kutschen rollten

Region, Cottbus | Von | 23. Februar 2018

Lieberoser Straße war wichtiger Handelsweg

 

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„copy.worXX“-Inhaber Hagen Stephan berät hier Dirk Uhlmann von der Bäckerei Uhlmann bei der Gestaltung einer Speisekarte für das Café „Lucie“ am Altmarkt Fotos: Bernd Weinreich

 

Cottbus (bw). Die Lieberoser Straße, zwar im Zentrum der Stadt gelegen, hat doch viel von ihrer einstigen Bedeutung verloren. Bereits auf Karten Anfang des 18. Jahrhunderts verzeichnet, war sie Teil einer Poststraße, die Cottbus mit dem Spreewald verband. Waren Cottbuser Manufakturen und Händler, die auf die weite Reise in die Häfen von Hamburg oder Stettin gehen sollten, wurden über Goyatz dorthin verschifft.
Aber auch regionale Händler aus dem Spreewald kamen aus der nordwestlichen Richtung über die Lieberoser Straße in die Stadt. Interessant, dass der Straßenname seit 1860 auf Karten verzeichnet ist. Historisch beachtenswert sind die ehemalige Landwirtschaftschule Ecke Gulbener Straße und die Villa im klassizistischen Stil Hausnummer 7. Sie wurde um 1830 für den Rittergutsbesitzer Johann Samuel Friedrich Müller erbaut und ihr Äußeres mit der auffallenden Dachgestaltung und den attraktiven Säulen vor der Eingangstür ist bis heute erhalten. Nach mehreren Besitzern, Cottbuser Kaufleuten und Tuchfabrikanten, wurden nach 1945 Kindergarten, Standesamt und das „Haus der Deutsch-Sowjetischen Freundschaft“ hier untergebracht. Heute ist die wunderschön restaurierte Villa wieder in Privatbesitz. Die Lieberoser Straße 35/36 wurde 1911 als Fabrikations- und Lagergebäude der Wilhelm Michovius KG erbaut. Friedrich Wilhelm Michovius war der Gründer eines der bedeutendsten Tuchgroßhandels- und Tuchversandunternehmens der Stadt. Nach jahrelangem Leerstand und einer Vollsanierung konnte der gesamte Gebäudekomplex 2013 wieder einer Nutzung zugeführt werden.

 

Gude

Das 1911 erbaute Fabrikations- und Lagerhaus ist heute ein belebtes Geschäftszentrum

Heute befinden sich mehrere Dienstleistungsunternehmen und Firmen in dem modernen Geschäftszentrum. Dazu gehört auch die Firma „copy.worXX“, die ein umfassendes Angebot aller Druck- und Kopierleistungen bietet. „Wir führen darüber hinaus natürlich auch individuelle Rahmungen der unterschiedlichsten Formate aus, und wer seine Master-Arbeit oder die Familienchronik binden lassen möchte, ist hier ebenfalls richtig“, so Inhaber Hagen Stephan. Die Galenus-Apotheke, seit Gründung des Geschäftszentrums vor fünf Jahren ebenfalls auf der Nordseite des Gebäudes zu finden, hat sich auf Konzepte zur Darmreinigung durch Kräuter- und Pflanzenkonzentrate mit effektiven Mikroorganismen und auf die Wirkung von Kräuterelixieren zur Stärkung von Leib und Seele spezialisiert. „Damit können wir einfach und auf natürliche Weise die Kraft der Kräuter nutzen, um Wohlbefinden und Lebenskraft zu regenerieren“, erklärt Apotheken-Inhaberin Katrin Fehlert das vielseitige Wirken der Naturprodukte. „Von A (wie Alant für gesunde Lebensfreude) bis Z (wie Zistrose als Balsam für die Seele) ist die Palette natürlicher Kräuterelixiere unerschöpflich. Wir wollen damit gezielt helfen.“
Wenige Schritte vom Geschäftszentrum entfernt, in der Lieberoser Straße 31, bietet die LeToS GmbH ihren Kunden individuelle Anlagenberatungen. Nach dem Motto „Wie Sie Ihr Geld anlegen, ist wichtiger als wie viel“ arbeiten die Finanzexperten bereits seit 1990. „Wir erstellen individuelle Anlagenkonzepte mit einem Schwerpunkt auf Sachwerte“, erläutert Geschäftsführerin Gaby Nüßler. Wie sorge ich für mein Alter vor? Wie kann ich mein Geld ertragreich für mich arbeiten lassen? Diese Fragen beantworten die Finanzexperten der LeToS GmbH gerne. Das Sanitätshaus Alippi bereichert seit Oktober 2014 am Standort Lieberoser Straße 35 – 36 das Gesundheitsangebot des Kontor und Lagerhauses. Direkt neben der Apotheke sind Gesundheitsangebote zu finden. Seien es Kompressionsversorgungen, verschiedenste Bandagen, Rollatoren, Hilfen für Bad & WC, das klassische Blutdruckmessgerät, jahreszeitlich aktuelle Alltagshilfen, Wellnessprodukte und vieles mehr: Das Fachgeschäft bietet neben fachlicher Beratung auch den nötigen Service für die Hilfsmittel. Ergänzend dazu sind die Schwestern im HomeCare-Service unterwegs.



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