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Abschied vom „Fußballgott“ - Märkischer Bote - Märkischer Bote
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Abschied vom „Fußballgott“

15. Mai 2011 | Von | Kategorie: FC Energie Cottbus |

Drei Akteure laufen morgen gegen Oberhausen das letzte Mal für FCE aufAbschied vom „Fußballgott“

Nun ist es so gut wie sicher. Nach Emil Jula und Jiayi Shao wird in diesem Sommer auch Nils Petersen den Arbeitgeber wechseln. Der Weg des ziemlich sicheren Torschützenkönigs geht in die erste Liga. Ob Bayern München oder ein anderer Verein, steht noch nicht fest. Die Zweitligatage des Stürmers scheinen jedoch gezählt. Damit verlassen die neben Innenverteidiger Hünemeier torgefährlichsten Angreifer den Verein. Ein herber Schlag für die zweitbeste Offensive der Liga.
Gegen Oberhausen kann sie somit das letzte Mal brillieren. Aus sportlicher Sicht ist die Partie für Energie kaum von Bedeutung. Mehr als ein Rang im Mittelfeld der Tabelle bleibt nicht mehr möglich.
Umso wichtiger wird der Auftritt für den Gegner. RWO muss im Stadion der Freundschaft punkten, um nicht abzusteigen. Selbst ein Sieg brächte dem Vorletzten jedoch keine Garantie. Pelé Wollitz kann seinem Team aber Motivationshilfen geben. Schließlich ist sein ehemaliger Verein aus Osnabrück auch noch mitten in der Verlosung um die dritte Liga.
Ein Triumph über Oberhausen würde der Saison immerhin einen würdigen Abschied geben.
So wie es Union Berlin am vergangenen Wochenende vorgemacht hat. Bis auf eine kurze Drangphase vor der Pause hielt sich der FCE bei seinem letzten Auswärtsspiel nämlich zurück. Mit dem Ausgleich durch Jula als Startschuss verschenkte Cottbus in wenigen Minuten mehrere sicher geglaubte Tore. So verschoss Jula freistehend vor dem leeren Gehäuse. Sonst dominierte jedoch Union. Mosquera nutzte im ersten Durchgang nur eine von vielen guten Chancen. Vor allem der Rückwärtsgang schien bei Energie zu klemmen. Nach einem ruhenden Ball durfte Union erneut in Führung gehen. Auf der anderen Seite präsentierte Shao noch einmal einen seiner gefürchteten Freistöße. Es war einer der zuletzt seltenen Geniestreiche des Chinesen.
Als Energie gerade Aufwind durch den glücklichen Spielstand bekam, schlug Union erneut zu. Mit einem Querpass wurde die gesamte Abwehr ausgehebelt, Quiring platzierte den Ball zum 3:2 im Netz. Nur eine Minute später entschied Benyamina die Partie mit einem Treffer aus spitzem Winkel für seine Truppe. Ein schöner Abschluss für die frühzeitig geretteten Unioner. Hoffentlich kann der FCE das morgen nachmachen.




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