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FCE feiert einen Saisonauftakt nach Maß

3. August 2018 | Von | Kategorie: FC Energie Cottbus, Sport |

FCE feiert einen Saisonauftakt nach Maß.

 

FCE feiert einen Saisonauftakt nach Maß

Freudentaumel, Siegesjubel, Erleichterung – für ein Bad der Gefühle sorgte der FCE mit seinem
Auftaktsieg in Liga 3. Jetzt heißt es konzentriert zu bleiben und weiterhin immer einen Schritt mehr als der Gegner machen zu wollen

 

Drittligastart in Cottbus und gleich mit einem „Ost-Duell“ gegen den F.C. Hansa Rostock. Das weckte Erinnerungen an frühere Bundesligazeiten, auch von der Kulisse her im mit 15.035 Zuschauern gefüllten Stadion der Freundschaft. Die Mannschaft des FC Energie trug zu Ehren des am Freitag verstorbenen Lausitzer Journalisten-Urgesteins Hajo Schulze Trauerflor. Das Spiel begannen die Hausherren personell mit der erwarteten Aufstellung und ohne Überraschungen. Anders verlief das Spiel direkt nach dem Anstoß. Nicht die favorisierten Gäste, sondern der FC Energie war sofort am Drücker. Es war gerade eine Minute gespielt, als Streli Mamba allein auf Gelios im Hansa-Tor zustürmte und das Leder platziert auf das rechte untere Eck hämmerte. Der Keeper parierte den Ball zwar stark, doch Mamba bekam ihn zurück und wurde dabei rüde von den Beinen geholt. Foulelfmeter war die logische Konsequenz. Fabio Viteritti trat an und verwandelte souverän, eben in jenes rechte untere Eck. Nach zwei Minuten war der FCE praktisch angekommen in Liga 3 – das Stadion glich einem Hexenkessel. Der F.C. Hansa wollte augenscheinlich schnell zurückschlagen und so wurde es auch gleich brandgefährlich im Strafraum. Bei Avdo Spahic war Schluss (5.). Als Streli Mamba ein weiteres Mal im Strafraum auftauchte, kam der Angreifer erneut zu Fall und sah von Schiedsrichter Sören Storks die gelbe Karte (14.) wegen einer vermeintlichen „Schwalbe“. Die Cottbuser waren gut im Spiel und agierten aus einer geordneten Defensive heraus. Von dort aus schickte Kapitän Marc Stein einen langen Diagonalpass bis in den Strafraum und fand das „Köpfchen“ von Fabio Viteritti. Der Ball segelte im hohen Bogen über Gelios ins Tor. Die 2:0-Führung nach exakt 20 Spielminuten und anschließend gab es die erste Trinkpause.
Die Pause tat dem gefälligen Lausitzer Spiel keinen Abbruch. Tim Kruses Kopfball war ein wenig zu unplatziert und somit kein Problem für den Keeper (27.). Von den Hanseaten war zu diesem Zeitpunkt eher wenig zu sehen, doch genau in dieser Phase kam Hansa zu einer guten Kopfballmöglichkeit, die am Pfosten des Cottbuser Gehäuses landete. Avdo Spahic wäre aber auch zur Stelle gewesen. Das hätte gut zehn Minuten vor der Pause durchaus der Anschlusstreffer für die Gäste sein können. In der Folge spielte der FCE die Partie kontrolliert weiter und ging mit der verdienten Zwei-Tore-Führung in die Halbzeit.
Grund zum Wechseln gab es bis dato keinen und so lief das Spiel auch im zweiten Abschnitt so an, wie es aufgehört hatte. Die FCE-Kicker waren hellwach und hatten Möglichkeiten durch Fabio Viteritti aus dem Spiel und Maximilian Zimmer per Freistoß. Die Rostocker intensivierten nun ihre Angriffsbemühungen, ohne sich jedoch zwingende Torchancen zu erspielen. Beim FC Energie versuchte man immer wieder durch Konter die Entscheidung herbeizuführen. Andrej Startsev war abgekämpft und musste nach kurzer Behandlungspause das Feld verlassen, für ihn kam Kevin Scheidhauer in die Partie. Der F.C. Hansa war kurz darauf mit geballter Kraft im Strafraum zugegen, aber der Fuß von Kapitän Marc Stein verhinderte den Treffer. Die anschließende Ecke brachte nichts ein. Nach einer Unkonzentriertheit in der Vorwärtsbewegung auf Cottbuser Seite kamen die Gäste ins Rollen, konterten und liefen dementsprechend zu dritt auf Marc Stein und Avdo Spahic zu. Am Ende der „Kette“ fasste der starke FCE-Torwart zu und begrub den Ball unter sich. Unterdessen war auch Felix Geisler für Maximilian Zimmer ins Spiel gekommen, um für mehr Entlastung in der Schlussphase zu sorgen. Und das tat er. Nach einem kapitalen Fehler der Rostocker ließ Streli Mamba Gelios aussteigen und legte quer auf Felix Geisler. „Geisi“ musste den Ball nur noch ins leere Tor vor der Nordwand schieben. Das 3:0 und damit die Entscheidung in diesem Spiel.
Der FC Energie Cottbus gewann somit sein Auftaktspiel der 3. Liga gegen den F.C. Hansa Rostock eindrucksvoll mit 3:0 und ist damit positiv in die Spielzeit 2018/2019 gestartet. Am kommenden Sonntag tritt die Wollitz-Elf beim SV Wehen Wiesbaden an.




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