Der FC Energie muss beim Heimspiel gegen St. Pauli drei Blöcke der Stadion-Nordwand schließen. Außerdem zahlt der Verein 10 000 Euro Strafe und muss die infrastrukturelle Auflage zum Schutz der Protagonisten beim Gang in die Kabinen erfüllen. Das legt ein Urteil des DFB-Sportgerichts nach der Wurfattacke gegen Schiedsrichterassistent Thomas Stein fest.
Dieser Teilausschluss von Zuschauern ist die Folge mehrerer Vergehen. Der FC Energie war wegen des Werfens von Gegenständen von der Nordwand schon nach Spielen gegen Aue, Karlsruhe und 1860 München verwarnt worden. Am 17. April sind alle Dauerkarten für die Blöcke G, H und I ungültig.
„Ein Geisterspiel konnten wir gerade noch verhindern“, erklärt Geschäftsführer Normen Kothe. Der FCE bietet alternativ Stehplätze in den Blöcken P, Q, F1 und F2 zum einheitlichen Preis von fünf Euro an.
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