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Sie wollten Favoriten ärgern, jetzt sind sie selbst an der Spitze: SG Burg vor Grundsatzentscheidungen

Sport | Von | 22. November 2003

SG Burg

In der SG Burg trainieren die Billard-Sportler für die Verbandsliga – die höchste Brandenburger Spielklasse (hier Siegfried Lindt). Foto: Grube

Cottbus (gg). Seit dem 21. September hat die erste Männermannschaft der SG Burg kein Pflichtspiel in der Landesklasse mehr verloren, ganz nebenbei machen sie das mit der nachgewiesenermaßen fairsten Spielweise in Brandenburg und der Punkterekord von 81 (bei 90 möglichen) ist sogar noch steigerungsfähig bis zum Ende der Halbserie.
Da stellt sich schon die Frage, wie soll das weitergehen? Michael Wahlich, Mannschaftsbetreuer will eindeutige Zeichen von Mannschaft und Umfeld: „Was passiert, wenn man in der Verbandsliga das Ziel ‘Klassenerhalt’ ausgibt? Bleibt der Spaß?“ Beispiele wie Aufsteiger Schlieben zeigen, dass Lorbeeren teuer sein können. Dabei wollten sie nur „Favoriten ärgern“, so Wahlich und weiter: „Bei uns stimmt im Moment alles – das Team, die Motivation, die Finanzen!“, das könnte sich schnell ändern. Und welchen Burger Fan locken Spielansetzungen in Velten und Eisenhüttenstadt in den Bus und auf den Platz? Schon jetzt hat die Mannschaft mit Vorurteilen zu kämpfen, denn kein Spieler der 1. Mannschaft hat seinen festen Wohnsitz in der Spreewaldgemeinde. Das lässt sich bei ernsthaften Ambitionen auf vordere Plätze auch nicht durchsetzen, meint Vereinschef Peter During.
„Fakt ist“, so During, „ohne die Erfolge der Fußballer hätten wir heute kein so intaktes Vereinshaus“, in dem übrigens die Billard Abteilung mit 40 Aktiven für die höchste Brandenburger Liga trainiert und fast 70 Frauen Ausgleich beim Gymnastiksport finden. Von Volleyball und Faustball ganz zu schweigen. Vor April will also niemand zu viele Gedanken an die Zukunft verschwenden. Zuerst steht
heute (13.30 Uhr) das Heimspiel gegen Döbern auf dem Plan und die Serie soll halten! Ein guter Weg fand sich immer seit der Gründung der SG im Jahre 1921, auch wenn die alte Schrift aus dem ersten Vereinsbuch heute so leicht keine Geheimrezepte mehr preisgibt.

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