XVlll. Internationales Nachwuchsturnier im Gerätturnen um den GWG-Cup

Das Internationale Nachwuchsturnier – ein Turnier der leistungssportlichen Standortbestimmung und der Völkerverständigung.

Das XVIII. Internationale Nachwuchsturnier im Gerätturnen um den GWG-Cup führt an diesem Wochenende (20./ 21. September) wieder viele Nachwuchsturner aus Europa und Übersee in die LausitzArena nach Cottbus.
Nach den Weltmeisterschaften der Männer in Anaheim, wo es der deutschen Mannschaft – mit Ronny Ziesmer und Robert Juckel vom SC Cottbus Turnen – in einem Herzschlagfinale gelang, sich für die Olympischen Spiele 2004 in Athen zu qualifizieren, will nun auch der Nachwuchs zeigen, was in ihm steckt. Dabei möchten die Cottbuser Fohlen schon beweisen, daß sie gewillt sind, in die Fußstapfen ihrer Vorbilder Kroll, Belle, Ziesmer oder Juckel zu treten. Dafür bietet der diesjährige GWG-Cup wieder ausreichend Gelegenheit.
91 Turner aus 14 Ländern Europas und Übersee gehen an die Geräte und werden es den Vorjahressiegern, den Cottbusern Philipp Boy und Steve Woitalla, gehörig schwer machen, ihre Titel zu verteidigen.
Neben Junioren-Nationalturnern aus vielen Ländern ist auch ein großer Teil der deutschen Junioren-Nationalmannschaft am Start und nutzt die Gelegenheit, sich im Turnier auf einen Länderkampf in Kanada vorzubereiten.
„Dieser Test gegen internationale Konkurrenz wird uns sicher Aufschlüsse geben für die nächsten Schritte zur Vorbereitung unserer Jungs im Hinblick auf das weitere Wettkampfgeschehen“, so Jens Milbradt, Junioren-Nationaltrainer.
Dies zeigt den Organisatoren um Bernd Heide, dem „Vater“ des Turniers und seither auch Cheforganisator, daß dieses Turnier im Laufe der Jahre ein Qualitätssiegel im europäischen Nachwuchsleistungsport geworden ist. Neben dem Turnier der Meister besitzen die Lausitzer Turnfreunde damit ein weiteres turnerisches Highlight in Cottbus.
Und das wird hoffentlich noch lange so bleiben! Denn gerade mit solchen völkerverbindenden Veranstaltungen kann für den gu-ten Ruf unserer Stadt geworben werden.
Es sind jedoch nicht nur die sportlichen Höhepunkte, die wichtig und notwendig sind. Der Nachwuchssport, integriert in die gesamte Kinder- und Jugendarbeit, ist in all seinen Variationen vom Breiten- bis hin zum Leistungssport ein bedeutender Faktor, der dazu beiträgt, der jungen Generation eine echte Perspektive zu geben und der in hervorragender Weise für den Abbau von Intoleranz geeignet ist.
Reinhard Rau

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