Schlagwort: 2. Weltkrieg

  • Alte Niederlausitz: Goethes “Ottilie” kam aus Züllichau

    Alte Niederlausitz: Goethes “Ottilie” kam aus Züllichau

    Wir sind unterwegs in der Niederlausitz und darüber hinaus. Mit Züllichau / Sulechow bei Grünberg / Zielona Gora haben wir einen Ort erreicht, den einst auch der Atem des klassischen Weimar streifte. 1789 ist hier Christiane Friederike Wilhelmine Herzlieb als Tochter eines Superintendenten geboren. Sie wurde früh Waisenkind und kam in Pflege einer Verlegerfamilie, die…

  • Erster Direktor des einstigen Gubener Gymnasiums war Ehrenbürger der Stadt

    Erster Direktor des einstigen Gubener Gymnasiums war Ehrenbürger der Stadt

    Wir sind ins preußisch-kaiserliche und danach folgende Schulwesen eingetaucht. Gemeinsamkeiten mit dem späteren gibt es kaum, und so findet sich in Guben auch keine Traditionslinie zum einstigen Gymnasium in Rathausnähe (heute Gubin). Manfred Gnida vom Weinberg in Spremberg meint dennoch: „Ein Bild, das viele Gubener noch kennen und für das es bestimmt noch Zeitzeugen gibt,…

  • Erstes Heimatfest mit Ochse am Spieß in Spremberg

    Erstes Heimatfest mit Ochse am Spieß in Spremberg

    Spremberger Tradition startete mehrmals neu und immer sehr erfolgreich. Manfred Gnida vom Weinberg aus Spremberg berichtet: „Ein Bild, das nur noch den Älteren so in Erinnerung ist. Veranstaltungen und Märkte waren immer Anziehungspunkte in unserer Stadt. Höhepunkte blieben die mit einer langen Tradition verbundenen Heimatfeste, die leider in der Corona-Zeit ausfielen. Schon 1893 zur damaligen…

  • Kranzniederlegung auf Spremberger Georgenberg

    Spremberg (MB).  Aus Anlass des 77. Jahrestages der Befreiung vom Nationalsozialismus und der Beendigung des 2. Weltkrieges finden am Sonntag, 14 Uhr, drei stille Kranzniederlegungen auf dem Spremberger Georgenberg statt. Weitere Beiträge aus Spremberg und Umgebung finden Sie hier!

  • Grabung in der Senftenberger Festung

    Grabung in der Senftenberger Festung

    Senftenberg (MB). Seit Ende April 2022 wurden auf dem Schlossgelände, im Zuge von Sondierungsgrabungen auf dem historischen Wall, Waffen und Munition in ungewöhnlicher Menge entdeckt. Dabei handelte es sich um Waffen aus dem Ersten und Zweiten Weltkrieg. Darüber hinaus wurden auch Fundstücke, die auf vor 1900 datiert werden, gefunden. Am Montag (2. Mai) und Dienstag…

  • Kommentar: Wem Ruhm gebührt

    Dies ist ein besonderer Sonntag. Von 1950 bis 1967 beging Ostdeutschland das Datum als gesetzlichen Feiertag, den „Tag der Befreiung“ mit Kranzniederlegungen und immer wieder viel Nachdenklichkeit. Die deutsche Wehrmacht hatte tags zuvor am 7. Mai 1945 bedingungslos kapituliert, der Weltkrieg war vorbei für Europa. Amerika sprach vom VE-Day (Victory in Europe Day). Die Sowjets…

  • Grabungen bei Senftenberger Festung: Leichen und Waffen freigelegt

    Grabungen bei Senftenberger Festung: Leichen und Waffen freigelegt

    Bei Grabungen auf dem Wall der Senftenberger Festung wurden am Montag (2. Mai 2022) mehrere Leichen gefunden. Vermutlich handelt es sich um Tote aus dem Zweiten Weltkrieg. Kriminalpolizeilichen Ermittlungen sollen die Umstände klären. Seit Anfang vergangener Woche wurden auf dem Schlossgelände und auf dem historischen Wall Waffen und Munition in ungewöhnlicher Menge entdeckt. Dabei handelte…

  • Altes Forst: In Berge jenseits der Langen Brücke

    Altes Forst: In Berge jenseits der Langen Brücke

    Die einst schönste Neißebrücke – zerstört und noch immer kaputtdiskutiert. Viele richtige Antworten und einige spannende Anmerkungen gab es diesmal. Lutz Kleinert aus der Clara-Zetkin-Straße in Cottbus meint: „Die Baulichkeiten auf dem Foto passen im Stil zu den Resten der Brücke über die Forster Neiße, die 1945 zerstört wurde. Die Treppe dürfte herab zur Neiße…

  • Leserbrief- Einmütig: Wir wollen keinen Krieg

    Zum Text unseres Lesers Achim Hanisch vom 26./27.März gibt es mehrere Wortmeldungen. Bernd Jurke aus Senftenberg schreibt uns: Obwohl ich Niederlausitzer bin und 1939 geboren wurde, hätte ich diesen Brief fast wörtlich genauso schreiben können. Der Krieg war zu Ende. So kamen auch eine russische Panzertruppe und eine angekoppelte Reiterei in unser Dorf. Mein Vater…

  • Leserbrief: Frage nach Ursache und Wirkung

    Aus Cottbus schreibt Achim Hanisch über seine Sorgen angesichts des Ukrainekriegs: Ich bin entsetzt über das was jetzt in der Ukraine geschieht. Ich bin Baujahr 1935, komme aus Schlesien und habe die Schrecken des II. Weltkrieges, die Not, das Elend, Hunger und Vertreibung selbst erleben müssen. Ich erinnere mich aber auch, wie der Krieg vor…