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Cottbus: Theater setzt mehr eigene Akzente

1. September 2017 | Von | Kategorie: Unterhaltung & Freizeit |

Cottbus: Theater setzt mehr eigene Akzente

Eine spannende neue Spielzeit am Cottbuser Staatstheater stellten im Branitzer Park Ballettmeister Dirk Neumann, der neue Schauspieldirektor Jo Fabian, Generalmusikdirektor Evan Christ und der Intendant Martin Schüler (v.l.) vor Foto: M.K.

Acht Uraufführungen / Spielplanpräsentation im Branitzer Park weckt Lust auf rote Polsterstühle.

Cottbus (mk). Theater-Appetithäppchen gab es letzten Sonntag zur Spielplanpräsentation des Staatstheaters im Branitzer Park. 15 von 17 künftigen Premieren waren hier in Kurzform zu erleben.
Mit seinem neuen Schauspieldirektor Jo Fabian will das Theater deutlicher mehrere Künste vereinen. Seine erste Inszenierung ist Tschechows „Onkel Wanja“ (Premiere im November). Gespannt sein dürfen auch junge Lausitzer auf Jo Fabian. In der Kammerbühne, deren Foyer aufwendig umgestaltet wird, will er für sie experimentelles Theater etablieren.
Zu überregionalem Glanz stieg das Ballett auf, das in der Kammerbühne einen modernen Probenraum erhielt. Ballettmeister Dirk Neumann freut sich auf die Fortführung von „Peter Pan“ und auf Meisterchoreografien in „Menschenskinder“. Drei neue Tänzer wurden integriert. Geschäftsführer Dr. Martin Roeder stellt der künftig wieder eigenen Sparte eine personelle Verdopplung in Aussicht. Immerhin: Um 5600 Gäste stiegen die Zuschauerzahlen fürs Ballett. Roeder freudig: „Der Tanz finanziert sich fast von selbst“.
Generalmusikdirektor Evan Christ, der sich, besinnend auf seine griechischen Wurzeln, nun Evan Alexis Christ nennt, kündigt junge Solisten der Region auf großer Bühne an, zum Beispiel die 19-jährige Marie Jäschke (Violine), ausgebildet am Cottbuser Konservatorium. Und: „Die Uraufführungen kommen zurück“, sagt er; es werden wieder acht sein.
Intendant Martin Schüler macht Lust auf Oper, die sich mit Macht und Eros beschäftigt. Alle Sängerinnen des Staatstheaters werden bei Shakespeares „Macbeth“ zu Hexen, verspricht er. Bemerkenswert ist die Bewegung im jungen Publikum: Mit Familien- oder Schulkonzerten hat das Staatstheater 20 000 junge Menschen zur Bühne geführt. Gemeinsam mit dem Piccolo, das über 30 000 junge Gäste zählte, nahmen also 50 000 junge Menschen im Theater Platz. „Für eine 100 000-Einwohner-Stadt ist das Spitze“, findet Martin Roeder. Gut etwickelt sich auch der Theaterfördervereinmit jetzt 274 Mitgliedern, die dem Theater mit 12 000 Euro in Projekten halfen. Lediglich die Besucherzahlen beim Schauspiel schwächelten. Intendant Schüler will trotzdem „nicht nur auf sichere Nummern setzen“, sondern, wie etwa zum Thema Flüchtlinge, auch Themen anpacken, die vielleicht nur einen Teil der Leuter reichen.Ein organisatorischer Kraftakt war erneut die Kompensierung der Ausfälle. 23 Vorstellungen sind geplatzt. Dennoch gab es mehr Aufführungen als je zuvor.




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