Matinee zu „Nabucco“ im Großen Haus in Cottbus

Einblicke in die Arbeit an diesem Sonntag.

Cottbus (MB). Das Staatstheater lädt diesen Sonntag, 12.04., 11 Uhr, in das Große Haus zur Matinee für die Verdi-Oper „Nabucco“ ein. Das Publikum kann in die Gedankenwelt eintauchen, die sich hinter dieser außergewöhnlichen Inszenierung verbirgt: Warum wählt Regisseur Armin Petras das sibirische Norilsk als Ort des Geschehens? Wie wird der Chor im Zentrum dieser Oper zur kollektiven Stimme eines Volkes? Und was macht Verdis Meisterwerk bis heute noch tief berührend?

Mit „Nabucco“ kehrt eines der eindrucksvollsten Werke Giuseppe Verdis auf die Bühne des Großen Hauses nach über 60 Jahren zurück. Die Oper erzählt vom babylonischen Exil, von Unterdrückung sowie Hoffnung und gipfelt in dem berühmten Gefangenenchor „Va pensiero“, eine der ergreifendsten Melodien der Operngeschichte. Der Regisseur Armin Petras erhebt die sibirische Stadt Norilsk zum Schauplatz, einst Gulag-Lager.

Zu Gast sind Generalmusikdirektor Alexander Merzyn, Regisseur Armin Petras, die Kostümbildnerin Natascha von Steiger, Andreas Jäpel (Nabucco), Tatiana Trenogina (Abigaille) und Yasushi Hirano (Zaccaria). Außerdem gibt es musikalische Beiträge und Einblicke in Entwürfe von Bühnenbild und Kostümen mit Natascha von Steiger und Patricia Talacko. Durch den Vormittag geleitet Dramaturgin Leonora Mense.

Die Premiere der Oper ist am Samstag, 25. April, 19.30 Uhr, im Großen Haus.
Der Eintritt zur Matinee ist frei. Kostenlose Tickets sind erhältlich im Besucherservice (Großes Haus), vor der Matinee an der Kasse im Großen Haus sowie online.

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