Eine Treuhand für Schwarze Pumpe

Sachsen bekennt sich zum Grenz-Industriepark / 3 600 sichere Jobs

DSC_0084 Spremberg  (FH). Die Sächsische Staatsregierung bekennt sich ausdrücklich zu einem gemeinsamen Industriepark mit Brandenburg.
Wie die Landesdirektion Dresden und die Stadtverwaltung Spremberg am Dienstag mitteilen, wurde der Gemeinde Spreetal dafür ein Fördermittelbescheid von 14,4 Millionen Euro zugewiesen. Während es auf Brandenburger Seite beachtliche Unternehmensansiedlungen gab und die Infrastruktur modernisiert wurde, fristete der sächsische Teil des Terrains ein Dornröschen-Dasein.
Sprembergs Bürgermeister Klaus-Peter Schulze zeigte sich mit der Entscheidung zufrieden, da eine positive Entwicklung des gesamten Industriestandortes wichtig für Spremberg sei und die Gefahr bestand, dass sich der Industriepark teile.
Der Wirtschaftsexperte und Geschäftsführer der ASG Spremberg forderte perspektivisch eine einheitliche zentrale Leitung des Parks in Form einer übergreifenden Treuhandgesellschaft.
Mit den bewilligten Fördermitteln entsteht bei Spremberger Unterstützung bis 2013 eine  Abwasserbehandlungsanlage. Die Regenwasserbehandlungsanlage soll saniert werden. Dafür übernahm die Gemeinde Spreetal am Mittwoch die Altkläranlage von der insolventen SUSTEC.
Auf Spremberger Seite wurden für Investitionen in die Wasseraufbereitung 21,8 Millionen veranschlagt.
Beim Standort Schwarze Pumpe/Spreewitz handelt es sich um ein 680 Hektar großes Industriegebiet. Auf dem Areal sind  derzeit 80 Firmen mit rund 3600 Beschäftigten in stabilen Branchen angesiedelt.