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Handwerk fordert bessere Voraussetzungen für die Lausitz

Handwerkskammer Cottbus | Von | 18. November 2022

Corina Reifenstein

Mehr Unterstützung für die Lausitz – das ist die Forderung von Corina Reifenstein, Präsidentin der HWK-Cottbus und Jörg Dittrich, Präsident der HWK-Dresden. In einer gemeinsamen Resolution der beiden Handwerkskammern, beschreiben sie ihre Forderungen. Foto: studio2.0

Region (MB). Die Vorstände der Handwerkskammern Cottbus und Dresden verabschiedeten diese Woche eine gemeinsame Resolution. Unter dem Titel „Lausitz – wir machen es besser!“ fordern sie, die im Grundgesetz festgeschriebene Gleichwertigkeit der Lebensverhältnisse in der Lausitz sicherzustellen. Dazu braucht es im Strukturwandel eine länderübergreifende Entwicklungsstrategie, die nicht nur auf einzelne Projekte und Leuchttürme abstellt, sondern die Bedingungen für das Wirtschaften, Arbeiten und Leben in diesem Raum in den Fokus nimmt. Dazu sollte bis zum Erreichen des Kohleausstiegs jährlich ein Fortschrittsbericht vorgelegt werden.
„Unser gemeinsames Ziel ist es, das Potenzial, das im ländlichen Raum steckt, zu fördern und zu stärken. Es setzt voraus, dass Entwicklungskonzepte gemeinsam mit den Zentren Berlin und Dresden abgestimmt werden“, hieß es von Corina Reifenstein, Präsidentin der Handwerkskammer Cottbus.
Jörg Dittrich, Präsident der Handwerkskammer Dresden, ergänzt: „Es ist notwendig, dass zukunftsfähige Rahmenbedingungen für Wachstum und Innovation geschaffen werden. Dabei ist unser Hauptanliegen, die Fachkräftesicherung, Bildung, Infrastruktur, Nahversorgung und Gewerbestandorte weiterzuentwickeln. Nur dann kann die Lausitz zu einer Erfolgsregion werden.“
Um dieses Ziel zu erreichen, fordern die Vorstände der Handwerkskammern den flächendeckenden Breitbandausbau, die Förderung von klimafreundlicher Mobilität und besserer Anbindung des öffentlichen Personennahverkehrs an die Ballungsgebiete Berlin und Dresden sowie die Stärkung der regionalen Wertschöpfungsketten. Außerdem müssten Unternehmen eine finanzielle Unterstützung für die Unternehmensnachfolge erhalten, um so Arbeits- und Ausbildungsplätze in den Regionen zu halten. Um die Leistungsfähigkeit der Unternehmen zu sichern, müsse es außerdem öffentliche Investitionen geben. Des Weiteren fordern die Handwerkskammern die Berufsschul- standorte zu sichern und weiterzuentwickeln, um Bildungsangebote zu gewährleisten.
Zu guter Letzt fordern sie eine enge Verzahnung der regionalen Wirtschaft mit den geplanten Forschungsinstituten in der Lausitz, um die Lausitz zu einer Modellregion für nachhaltiges und klimafreundliches Wirtschaften zu entwickeln.

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