Lausitzer Wirtschaft blickt nach Mittelamerika

140920wahl4
Neben Ministerin Martina Münch (Mitte) und Oberbürgermeister Frank Szymanski hatte Dienstag Ihre Exzellenz Karla Luzette Beleta Brenes, Botschafterin von Nicaragua in Deutschland, Platz genommen. Weitere Gäste aus Mittelamerika folgten gespannt den Ausführungen Hnr.

„Forum Cottbus“ veranstaltete hier 2. Zentralamerikatage / Botschafter zu Gast beim Mittelstand:
Cottbus (h.) Auf Initiative der Vereinigung „Bundesforum Mittelstand“ und von „Forum Cottbus“, einem südbrandenburgischen Ableger der im Nachkriegs-Westberlin entstandenen Deutschen Gesellschaft für die Vereinten Nationen Berlin-Brandenburg, kamen Lausitzer Unternehmer erneut mit Vertretern der Politik der sogenannten SICA-Staaten ins Gespräch. Das sind die mittelamerikanischen Länder Belice, Costa Rica, Dominikanische Republik, El Salvador, Guatemala, Honduras, Nicaragua und Panama ~ Anrainer des Stillen und des Atlantischen Ozeans mit 55 Millionen Einwohnern. Zu einigen der Länder gibt es aus Deutschland Wirtschaftkontakte, teilweise auch schon aus der Lausitz-Region. Insbesondere besteht Interesse für die Bereiche Sonnenenergie, Abfallbeseitigung und Trinkwasseraufbereitung in den Ländern, die teilweise touristisch gut erschlossen sind.
Minsterin Martina Münch und der Cottbuser Oberbürgermeister Frank Szymanski begrüßten das Interesse an der weltoffenen und leistungsfähigen, über eine moderne Universität verfügende Stadt Cottbus.
Das 2. Zentralamerika-Treffen erstreckte sich über drei Tage und hatte neben der Eröffnungskonferenz im Stadthaus auch Besuche in Unternehmen zum Inhalt. So präsentierte die ASG Asphalt Straßenbau Gesellschaft ihre Hochleistungs-Technologien für Sanierung nach Kastastrophen. Anwalt Peter Göpfert referierte zum Vergleich der Rechtssysteme – ein schwieriges Thema für die Arbeit mit einer Region, die zwar, wie Costa Rica, auf Militär verzichtet, aber mit Korruption schwer zu kämpfen hat.